Presse: Lesefest 2022 – Ankündigung

Zwölf Autorinnen und Autoren beim ersten Erftstädter Lesefest

Ein Tag ganz im Zeichen des Buches

Die Organisatoren haben ein spannendes Programm zusammengestellt. (Ulla Jürgensonn)

VON ULLA JÜRGENSONN – Köner Stadt-Anzeiger vom 25. Juni 2022

Erftstadt-Lechenich. Es soll ein Fest werden für alle, die Bücher lieben. Und für alle anderen die Gelegenheit, eine neue Liebe zu entdecken. Der Förderverein der Stadtbücherei Erftstadt, der Jugendkulturverein Szene 93 und die Schreibgruppe „Die Kraniche“ haben sich zusammengetan, um das Erftstädter Lesefest auf die Beine zu stellen. Es soll das erste in einer langen Reihe sein: erstmal in Lechenich, im kommenden Jahr in Liblar, dann in weiteren Stadtteilen.

„Vor Jahren gab es mal die Erftstädter Lesenacht“, erzählt Monika Niessen-Horré, Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbücherei. Die Idee ist also nicht neu, aber dadurch wird sie nicht schlechter. Am Samstag, 2. Juli, wird es an vier Orten in der Stadt Lesungen geben, Musik und Gespräche. Das Pfarrzentrum St. Kilian stellt sowohl den großen Saal als auch den Innenhof zur Verfügung, weitere Stationen sind der Innenhof des ehemaligen Amtsgerichts und die Hauptstelle der Stadtbücherei. Zwischen diesen Orten können die Literaturfreunde hin und her wandern, zwischendurch etwas essen und trinken, mit Gleichgesinnten plaudern, neue Leute kennenlernen. Und vor allem natürlich Autoren zuhören, die aus ihren Büchern vorlesen.

Unterstützung bekommen die Organisatoren von vielen Seiten. Beispielsweise vom Quartett „SaxFusion“ aus Musikern des Musikvereins Friesheim. Und von den Lesementoren der Volkshochschule. Denn das Interesse am Lesen soll auch beim Nachwuchs geweckt werden. Deshalb findet ein Workshop unter dem Motto „Spiel, Spaß und Sprache“ für Kinder der dritten bis fünften Klasse statt. Er soll auch für Kinder geeignet sein, die noch nicht fließend Deutsch sprechen.

Die Ergebnisse des Workshops werden zum Auftakt des Lesefestes vorgestellt, dann beginnt der Marathon mit Autoren und Autorinnen aus Erftstadt und Umgebung, aber auch bundesweit bekannte Namen wie Jennifer Benkau oder Stefanie Gerstenberg sind dabei. Kai Meyer und Carsten Henn sind beides: regionale Autoren und bundesweit bekannt.

2500 Flyer mit dem Programm sind gedruckt und an vielen Stellen zu finden. Karten gibt es im Vorverkauf in den Buchhandlungen Köhl und Pier sowie im Schreibshop Marschalleck für 15 Euro, ermäßigt sieben Euro. An der Abendkasse im Pfarrzentrum St. Kilian kosten sie 20 Euro, ermäßigt zwölf Euro.

Infos: www.lesefest-erftstadt.de


1. Erftstädter Lesefest – Bestseller Autoren präsentieren sich

Ein Tag der Bücher und Geschichten

Das erste Erftstädter Lesefest am 2. Juli präsentiert einen Tag lang Bestseller-Autoren aus ganz Deutschland und Schriftsteller aus der Stadt. Organisiert wird das Festival von Ehrenamtlern des Fördervereins der Stadtbücherei Erftstadt, der Autorengruppe „Die Kraniche“ und der Schreibwerkstatt von Szene93.

Von Claudia Scheel – Erftstadt Magazin Ausgabe 06/2022

Lesewelten entdecken an nur einem Tag

In der heutigen digitalen Welt verliert Lesen an Bedeutung, gerade unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, haben sich die Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbücherei Erftstadt, Monika Nießen-Horré, die jungen Szene93-Autoren Alina Renz und Florian Winters sowie Katrin Bohnen, Fabienne Siegmund und Jörg Neuburg („Die Kraniche“) zum Arbeitskreis Erftstädter Lesefest zusammengefunden. Sie wollen mit dem Tag der Bücher und Geschichten, der erstmals am 2. Juli im Herzen Lechenichs veranstaltet wird, eine Lücke im kulturellen Angebot Erftstadts füllen: Das Interesse am Lesen soll gefördert, ein Ort der Begegnung für die Bürger geschaffen werden, an dem sie sich mit Literatur auseinandersetzen, Autoren live erleben und mit diesen über Bücher reden  können. Zwischen ca. 13 und 22 Uhr werden 14 Lesungen von Erftstädter Autoren oder solchen mit deutlichem Bezug zur Stadt durchgeführt, prominente Schriftsteller sind mit von der Partie. Mit dem Saal und Hof des Pfarrzentrums St. Kilian, dem Hof des Amtsgerichts und der Stadtbücherei Lechenich sind alle Lesungsorte fußläufig zu erreichen und ermöglichen den problemlosen Gang von einer Lesung zur nächsten. Die Karten sind auf 200 Stück begrenzt, Restkarten an der Abendkasse im Bistro WILLkommen am Markt kosten 20 bzw. 12 Euro.

Vielfältiges Programm, Mischung von Genres

Die Lesefestbesucher können sich auf ein spannende, zahlreiche Genres umfassendes Programm freuen. Die Autoren Jennifer Benkau, Fabienne Siegmund, Kai Meyer und Bernhard Hennen vertreten die Gattung Fantasy; Marc Raabe und Wolfgang Kaes das Genre Spannung. Zudem lesen Christian Bauer (Krimi), Carsten Henn (Belletristik), Anna Thaler und Stefanie Gerstenberger (Romantik, Familie) aus ihren Büchern. Am Lesefest beteiligen sich ferner die Erftstädter Autoren Ulrich Harbecke und Dieter Esser mit einer Lesung über Lechenich und Liblar. Auch Mitglieder der Schreibgruppe „Die Kraniche“ und Szene93-Autoren tragen Texte aus eigenen Publikationen vor. Die Programmübersicht und Autorenporträts sind auf der Homepage des Arbeitskreises unter www.lesefest-erftstadt.de nachzulesen. Ein besonderes Anliegen der Organisatoren ist die Förderung der Integration in Erftstadt. So werden die Ergebnisse eines von Erftstädter Lesementoren im Vorfeld durchgeführten Workshops „Spiel, Spaß und Sprache“ für Kinder mit und ohne Integrationshintergrund von der dritten bis zur fünften Klasse vorgestellt. Im Anschluss daran liest Stefanie Gerstenberger aus einem ihrer Kinderbücher. Darüber hinaus findet eine Lesung mit Jennifer Benkau aus ihrem Buch „Es war einmal Aleppo“ statt. Das Buch thematisiert den Krieg in Syrien, die Ankunft und den Lebensalltag von Geflüchteten in Europa und ist ein Plädoyer gegen Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit. Da beide Lesungen durch einen städtischen Wettbewerb zur Förderung von Integrationsprojekten gesponsert werden, können sie kostenlos – also auch ohne Erwerb eines Lesepasses – besucht werden. Die Erlöse des ersten Erftstädter Lesefestes fließen in die Ausrichtung des nächstjährigen Lesefestes, das zukünftig als feste Größe im Erftstädter Kulturleben auch in anderen Erftstädter Stadtteilen angeboten werden soll.

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