Menschen & Grenzen: Utopien – 19.11.26 – 20 Uhr

Was wollen wir hoffen und warum haben es Utopien so schwer?

Wo finden sich heute Utopien?

Buchhandlung Köhl – Bonner Straße 17 – Lechenich

Eintritt frei!

Wie im letzten Jahr möchten wir am Ende des Jahres mit Ihnen in den lebhaften Austausch treten. Gibt es vielleicht keine Utopien mehr, weil wir schon in einer leben? Oder weil alle Utopien gescheitert sind? Wo sehen sie Möglichkeiten, Hoffnungen, Chancen? Haben sie eigene Lieblingsbücher, die ihnen eine positive Zukunft vorstellbar gemacht haben? Bringen sie sie mit!

Über die Reihe:

In diesem Jahr wollen wir nach Utopien fragen. Es geht nicht um unrealistische Visionen, sondern um positive Ideen und Entwürfe für die Zukunft. Solche Utopien des idealen Staats tauchen schon um 1500 auf und begründen ein literarisches Genre. Doch seit dem 20. Jahrhundert herrschen eher Dystopien vor, die autoritäre Überwachungs-staaten darstellen. Warum ist das so, wo sind die Utopien geblieben? Aktuell finden sich digitale Dystopien, die unsere Abhängigkeit von digitalen Medien zu denken geben, wie etwa Marc-Uwe Klings satirischer Bestseller „QualityLand“. Aber steckt in den Dystopien nicht stets auch eine Utopie? Wir wollen auf die Suche nach Entwürfen eines besseren Lebens gehen. Vorschläge sind herzlich willkommen!

Kuratiert wird die Reihe „Menschen und Grenzen“ vom Netzwerk Vielfalt Erftstadt unter der Regie von Monika Nießen-Horré vom Förderverein der Stadtbücherei, der Integrationsbeauftragten der Stadt Erftstadt, Sandy Auert, Philipp Wasmund von Szene 93 und Prof. Matthias Bickenbach, Hochschullehrer an der Universität zu Köln.

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