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	<title>Presse &#8211; Szene 93</title>
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	<description>Verein zur Förderung von Jugend, Kunst &#38; Kultur</description>
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	<title>Presse &#8211; Szene 93</title>
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	<item>
		<title>Presse: Erftstädter Lesefest 2026</title>
		<link>https://szene93.de/2026/05/27/lesefestpresse26/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 19:14:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Fantasy, Horror und Belletristik Erftstädter Lesefest bietet breiten Genre- Mix und bekannte sowie lokale Autoren VON EVA-MARIA ZUMBÉ &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 28.5.26 Erftstadt &#8211;...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fantasy, Horror und Belletristik</p>
<h3>Erftstädter Lesefest bietet breiten Genre- Mix und bekannte sowie lokale Autoren</h3>
<p>VON EVA-MARIA ZUMBÉ &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 28.5.26</p>
<p>Erftstadt &#8211; Leseratten und solche, die es noch werden möchten, aufgepasst: Das Erftstädter Lesefest geht in diesem Jahr in die dritte Runde. Das Literaturfestival findet am Samstag, 4. Juli, erstmals an einem einzigen Veranstaltungsort Ort, im Pfarrzentrum St. Kilian, Franz-Busbach-Straße 10, in Lechenich statt.Organisiert wird das Literaturfestival von Autorinnen und Autoren der Erftstädter Schreibgruppe „Die Kraniche“ und von Szene 93. Das Organisationsteam aus Fabienne Siegmund, Alina Renz, Florian Winters und Jörg Neuburg kann auch in diesem Jahr wieder mit bekannten Autorinnen und Autoren aufwarten. „Ein Highlight in diesem Jahr ist Jens Wawraczek. Auf ihn freuen wir uns alle sehr“, sagt Fabienne Siegmund. Wawraczek ist unter anderem Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher. Viele dürften ihn wohl vor allem als Stimme von Peter Shaw in „Die drei ???“ kennen. Er liest aus seinem Buch „How to Hitchcock: Meine Reise durch das Hitchcock-Universum“.</p>
<p>Florian Winters vom Organisationsteam betont zudem den breiten Genre-Mix. Und tatsächlich sind von Belletristik über Fantasy bis zu Horror und Sachbuch viele Genres vertreten. So liest Carla Kaspari etwa aus ihrer Dystopie „Das Ende ist beruhigend“ und Felix Janosa aus „Die Beatles, das Universum und der Rest“. Beim Erftstädter Lesefest darf natürlich auch ein lokaler Autor im Programm nicht fehlen. So ist auch der Erftstädter Autor Kai Meyer mit dem vierten historischen Roman um das Graphische Viertel „Das Antiquariat am alten Friedhof“ dabei – „im Leipzig der 30er-Jahre“, so Jörg Neuburg. Auch ein Kriminalroman ist mit „Nirgends stirbt es sich schöner“ von Thomas Krüger vertreten: „Er spielt auf dem Kölner Melatenfriedhof“, so Siegmund, die den lokalen Krimi als „irre spannend, aber auch super witzig“ beschreibt. Zum zweiten Mal sei zudem Literatur für Kinder und Jugendliche dabei, so Neuburg. Kathrin Tordasi stellt „Birds of Paris – Das magische Pendel“ vor, den ersten Band der magischen Kinderbuchreihe voller Rätsel und Abenteuer. Bestsellerautorin Alicia Zett liest aus ihrem Roman „Wer, wenn nicht du“, dem Finale ihrer New-Adult-Dilogie für junge Erwachsene.</p>
<p>Das ganze Programm findet sich hier:</p>
<p><a href="https://lesefest-erftstadt.de/lesefest-startseite/autorinnen-und-autoren">https://lesefest-erftstadt.de/lesefest-startseite/autorinnen-und-autoren</a></p>
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		<title>Presse: Junge Kunst 2026</title>
		<link>https://szene93.de/2026/05/11/presse-junge-kunst-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 18:18:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Kreative stellen im Stadthaus aus Szene 93 organisierte Schau für junge Kunst VON KATHRIN HÖHNE. Kölner Stadt-Anzeiger vom 11. Mai 2026 Erftstadt. „Ich finde es...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kreative stellen im Stadthaus aus</h3>
<p>Szene 93 organisierte Schau für junge Kunst</p>
<p>VON KATHRIN HÖHNE. Kölner Stadt-Anzeiger vom 11. Mai 2026</p>
<p>Erftstadt. „Ich finde es wichtig, dass junge Leute aus Erftstadt ihre Kunst auch hier vor Ort zeigen können“, sagt Selina Winkels. Die 22-Jährige, die in Köln Kunstgeschichte studiert, gehört neu zum Organisationsteam von Szene 93, das jedes Jahr die Ausstellung „Junge Kunst im Stadthaus“ auf die Beine stellt. Egal ob Fotografie, Skulptur, Installation oder Malerei, alle Kunstformen sind erlaubt. Es gibt keine Vorauswahl und keine Einschränkungen. Nur beim Alter der Beteiligten gibt es ein Maximum von 30 Jahren, und es gibt immer ein Thema, das in diesem Jahr „Mutig“ lautete. Die eingereichten Werke von 27 jungen Kreativen sind in einer Ausstellung im Lechenicher Stadthaus zu sehen. Am Samstagnachmittag war die Eröffnung der inzwischen 18. Ausstellung junger Kunst – ganz ohne Reden oder Einführungen. Arbeiten sollen wirken.</p>
<p>Im ersten Raum im oberen Stockwerk fällt sofort ein kunstvoll gestaltetes Schachbrett mit floralen Motiven ins Auge. Es stammt von Goda Bart, die zum dritten Mal mitmacht. Sie spielt selbst gern Schach und hat dieses Spiel mit ihrem Kunstinteresse verbunden. „Mein Bruder hat das Brett gebaut, zwar schon vor einigen Jahren, aber jetzt hatte ich Lust, damit etwas zu machen“, berichtete die 14-Jährige. In den Mittelpunkt ihres Bildes rückte Vieven Savaser mit Acrylfarbe zwei Pferde. Im chinesischen Tierkreis stehe aktuell das Jahr des Pferdes für Bewegung, Freiheit und innere Stärke, erzählte sie, und das passe für sie gut zum Thema „Mutig“, so die 23-Jährige. Ein starkes Tier, eine Wildkatze, transparent dargestellt, inspirierte auch Jonathan Korp zu seinem Bild. Mit einem Löwen und einem Stier spielten in ihren Arbeiten fantasievoll Kinder aus der Fuchsklasse der OGS in Liblar. Mit dem Aufblasen von Farbe auf Papier experimentierten Mitglieder des Kunstkurses von Szene 93. Bei Michael Schubert, der immer wieder dabei ist, ging es um das Hören. Er entwickelte eine Soundcollage unter anderem mit länger anhaltenden Tönen und Beatboxing.</p>
<p>Neben der jungen Kunst sind auch wieder die Ergebnisse des jüngsten Erftstädter Fotolaufs zu betrachten, bei dem die Interessenten fotografische Aufgaben gestellt bekamen, die sie an einen Tag, verteilt über das Stadtgebiet, lösen mussten. Die erste Aufgabe lautete: „Setze deine Startnummer in Szene.“ Bei Elke Wagenknecht prangt auf einem Foto dazu eine schöne Acht auf einem grünen Blatt in Niederberg. In Erp war die Aufgabe, fantastische Wesen abzulichten und dafür auch Knetmasse zu nutzen. Marc Esser setzte dazu drei Badeenten und eine rote Knetfigur auf einer glatten Oberfläche in Szene. Die Ausstellung ist am Mittwoch, 13. Mai, in einer Nachtausstellung von 22bis 24 Uhr, am Samstag, 16., Sonntag, 17., Samstag, 30., Sonntag, 31. Mai, sowie am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Juni, jeweils 15 bis 18 Uhr, im Stadthaus Lechenich, Weltersmühle 1, zu sehen.</p>
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		<title>Presse: Unsere kleine Stadt</title>
		<link>https://szene93.de/2026/04/27/presse-unsere-kleine-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Zuschauerraum als Stadtkulisse Kulturverein Szene 93 inszeniert das Theaterstück „Unsere kleine Stadt“ und verzichtet auf ein großes Bühnenbild. Von Kathrin Höhne &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zuschauerraum als Stadtkulisse</strong></p>
<p>Kulturverein Szene 93 inszeniert das Theaterstück „Unsere kleine Stadt“ und verzichtet auf ein großes Bühnenbild.</p>
<p>Von Kathrin Höhne &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 27. April 2026</p>
<p>Erftstadt-Liblar. Der Kulturverein Szene 93 hatte eingeladen – und zahlreiche Gäste waren gekommen, um am Samstagabend in der Kleinen Bühne in der Poststraße „Unsere kleine Stadt“ zu sehen– jenes Theaterstück, das auf den ersten Blick schlicht wirkt, aber in Wahrheit große Fragen stellt. Am Freitag wurde mit dem Stück bereits vor ausverkauftem Haus Premiere gefeiert.</p>
<p>„Wir hatten Lust, mal wieder einen Klassiker zu inszenieren, einen, der auf ein reduziertes Spiel setzt“, sagte Volker Schumann, der zusammen mit Michaela Rondorf Regie führt. Ein Jahr lang probte das Ensemble mit 17 Mitgliedern das Schauspiel von Thornton Wilder, um nun das Publikum an die Hand zu nehmen und durch die Straßen und Häuser von Grover&#8217;s Corners, einer Kleinstadt in New Hampshire, zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu führen und dabei existenziellen Wahrheiten ins Gesicht zu sehen.</p>
<p>Der Zuschauerraum selbst wird dabei zur Stadtkulisse, das Bühnenbild bleibt karg: ein paar Stühle, ein Tisch, kaum Requisiten. Kein Versuch, Realität naturalistisch nachzubilden. Stattdessen setzt die Inszenierung auf Andeutung – und auf die Vorstellungskraft des Publikums. Ein Spielleiter führt durch den Abend, durch Zeit und Raum, spricht das Publikum direkt an, als säße man gemeinsam in einem Wohnzimmer. Er öffnet die Tür zu einer Kleinstadt, die überall sein könnte. So steht im ersten Akt der banale Alltag der Menschen von Grover&#8217;s Corners im Jahr 1902 im Fokus. Im zweiten Akt geht es drei Jahre später um die Liebe zweier Nachbarskinder. Emmy und Georg sind im Begriff zu heiraten. (&#8230;)</p>
<p>Die Darstellerinnen und Darsteller von Szene 93 setzen auf den Text und ihre Präsenz. Das geht gut auf. Sie spielen ohne Pathos, oft zurückgenommen, manchmal mit Ironie, aber nicht distanziert. Sie überzeugen mit ihrer Körpersprache, mit einem Gespür für leise Zwischentöne. Unspektakuläre Momente verwandeln sich in bewegende Szenen. Beziehungen entfalten sich in kleinen Gesten: ein Zögern, ein Blick, ein Satz, der hängenbleibt. Der Tod ist hier kein dramatischer Höhepunkt, sondern Teil eines Kreislaufs, ruhig und unausweichlich. Das Stück stellt Fragen, ohne sie laut auszusprechen: Wie bewusst leben wir unsere Tage? Was bleibt?</p>
<p>„Unsere kleine Stadt“ wird von Szene 93 an weiteren Tagen in der Kleinen Bühne, Poststraße 4, gezeigt, so am Freitag, 1. Mai, 18 Uhr, Samstag, 2. Mai, 20 Uhr, Sonntag, 3. Mai, 18 Uhr, Freitag,<br />
8. Mai, 20 Uhr, Samstag, 9. Mai, 20 Uhr, Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr, Donnerstag, 14. Mai, 18 Uhr, Freitag, 15. Mai, 20 Uhr, Samstag, 16. Mai, 20 Uhr, und So.17. Mai, 18 Uhr. Karten kosten online auf der Homepage von Szene 93 zehn Euro, ermäßigt sechs Euro und an der Abendkasse zwölf Euro, ermäßigt acht Euro. www.szene93.de</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Presse: Kulturwoche 2026</title>
		<link>https://szene93.de/2026/03/13/9812/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 18:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Bühne frei für die Vielfalt   Erftstadt Magazin aus dem Februar 2026 13 Veranstaltungen werden von Vereinen des Erftstädter Netzwerks kult-IG vom 20. bis 31....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Bühne frei für die Vielfalt  </strong></h3>
<p><em>Erftstadt Magazin aus dem Februar 2026</em></p>
<p>13 Veranstaltungen werden von Vereinen des Erftstädter Netzwerks kult-IG vom 20. bis 31. März organisiert. Mit der Veranstaltung „Kulturretter gesucht!“ wollen sie zudem auf die Bedeutung der Kultur für die Gesellschaft hinweisen.</p>
<p>Seit zehn Jahren gibt es „kult-IG“, in dem aktuell acht Vereine vernetzt sind. „Die Woche zeigt vielfältige Veranstaltungen der freien Kulturszene in Erftstadt und unterstreicht die Bedeutung, die die ehrenamtlich getragenen Vereine für das kulturelle Leben hier vor Ort haben“, sagt Günter Warmbier, einer der Organisatoren. Die Kulturwoche startet mit Erftstadts weithin anerkanntestem Künstler, dem Komponisten Bernd Alois Zimmermann. Im Geske-Kulturhaus wird zur Eröffnung am 20. März um 20 Uhr seine Verbindung zu Karl Heinz Stockhausens musikalisch nachgezeichnet. Dazu sind die Enkel der beiden Künstler vor Ort: Bettina Zimmermann und Markus Stockhausen. Fast täglich geht es dann weiter und bietet Kultur satt. Es gibt unter anderem Theater mit dem griechischen Klassiker „König Ödipus“, bearbeitet vom Komiker Bodo Wartke, Soul und Jazz mit „Noomae“ oder Rock mit der Chicagoer Band „Thompson Springs“. „Ich freue mich auf eine bunte Vielfalt der Veranstaltungen“, betont Organisatorin Monika Nießen-Horré. Dazu gehören auch ein Vortrag über die Stolpersteine in Erftstadt, Lesungen und Kindertheater. Angebote zum Mitmachen, zum Beispiel Kunst im Stadthaus oder Orchestermusik in Friesheim, runden die Woche ab. „Kultur ist immer Ausdrucksmöglichkeit, sie öffnet Räume und neue Perspektiven“ erklärt kult-IG-Mitglied Simone Scharbert. Mittelpunkt der Woche bildet der Nachmittag „Kulturretter gesucht“ im Pfarrzentrum St. Kilian am 22. März um 15 Uhr. Hier möchte das Netzwerk die Menschen mit einer abwechslungsreichen Veranstaltung für die Bedeutung der Kultur sensibilisieren und zum Mitmachen begeistern. Das ganze Programm findet sich auf <a href="http://www.kult-IG.de">www.kult-IG.de</a> und in Flyern, die unter anderem im Buchhandel ausliegen.</p>
<hr />
<h3>Kult-IG dreht eine Woche lang auf</h3>
<p>Die Künstlervereinigung feiert ihr Zehnjähriges mit 13 Veranstaltungen.</p>
<p>Kölner Stadt-Anzeiger vom 14. März 2026 Von Eva-Maria Zumbé.</p>
<p>Erftstadt. Zum zehnjährigen Bestehen haben die Mitgliedsvereine des Kulturnetzwerks „kult-IG“ eine Kulturwoche in Erftstadt vom 20. bis zum 31. März, organisiert. 13 Veranstaltungen haben acht Vereine des Netzwerks geplant, darunter Theater, Lesungen und Musik. „Dadurch werden nicht nur viele unterschiedliche Formate sichtbar, sondern auch die langjährige Vernetzung und wachsende Zusammenarbeit der Vereine“, sagt KultIG-Mitorganisatorin Simone Scharbert. „Es ist wichtig, ein starkes Zeichen für die Kultur zu setzen“, fügt Claudia Valder-Knechtges hinzu. 2016 wurde die „Interessengemeinschaft Kultur“, kurz Kult-IG, ins Leben gerufen. In zehn Jahren ist viel passiert: Man habe etwa eine Webseite mit Veranstaltungstipps aufgebaut, eine Kulturmesse realisiert und gemeinsam mit der Stadt mehrfach das Sommernachtskino ausgerichtet, teilt die IG mit. In den vergangenen Jahren das Netzwerk zudem den „Erftstädter Kulturpreis“ ausgerichtet. Die Kulturwoche beginnt am Freitag,20.März, 20 Uhr, mit„Stockhausen trifft Zimmermann“ im Geske Kulturhaus. Kammermusik trifft auf elektronische Klänge. Die jungen Autoren des Kulturvereins Szene 93 für Dienstag, 21.März, 20 Uhr, unter dem Titel „Komm, flieg mit mir“ zu einer szenischen Lesung und einem Live-Hörspiel ins Studio 93 am Köttinger Kirchplatz 3 ein. Ein besonderer Termin: das Treffen „Kulturretter gesucht“ am Sonntag, 22. März, 15 Uhr, im Pfarrzentrum St.Kilian. „Wer teil nimmt, kann den ehrenamtlichen Kulturtreibenden zeigen, wie wichtig unser Engagement ist, und man kann sich vielleicht auch mit dem Kulturvirus infizieren lassen“, sagt kult-IG-Mitglied Monika Nießen-Horré lächelnd. Am Freitag, 27. März, 19.30 Uhr, berichten Bettina Tanneberger und Thomas Fuß auf Einladung des Fördervereins der Stadtbücherei über die Erftstädter „Stolpersteinen“ im Lechenicher Stadthaus. Am Sonntag, 29. März, 15 Uhr, wird das Märchen „Die drei kleinen Schweinchen“ in der Kleinen Bühne, Poststraße 4, in Liblar aufgeführt, organisiert vom Kulturkreis. Den Abschluss macht die Band „Thompson Springs“ am Dienstag, 31. März, 20 Uhr, im Studio 93. Die fünfköpfige Band aus Chicago spielt „Western Rock“. Weitere Informationen und Reservierung online. (eva)</p>
<hr />
<h3>Kulturnetzwerk feiert sein Jubiläum mit 13 Veranstaltungen</h3>
<p><em>Erftstadt Anzeiger vom 13. März 2026</em></p>
<p>Erftstadt (red). Zum zehnjährigen Bestehen organisiert das Kulturnetzwerk kult-IG eine Kulturwoche mit insgesamt 13 Veranstaltungen. Von Freitag, 20. März, bis Dienstag, 31. März, erwartet Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten, Theater, Lesungen und Workshops an verschiedenen Orten im Stadtgebiet. Beteiligt sind unter anderem die Bernd-Alois-Zimmermann-Gesellschaft, der Förderverein der Stadtbücherei Erftstadt, Jazzin’Erftstadt, der Kulturkreis Erftstadt, Köttinger Dorfleben, das Künstlerforum SchauFenster, der Musikverein Friesheim und Szene 93. Ziel der Kulturwoche ist es, die Zusammenarbeit der Vereine sichtbar zu machen und die kulturelle Vielfalt in Erftstadt zu präsentieren. Zum Auftakt steht am 20. März im Geske-Kulturhaus ein Konzert unter dem Titel „Stockhausen trifft Zimmermann“ auf dem Programm, bei dem Kammermusik und elektronische Klänge aufeinandertreffen. Ein weiterer Programmpunkt ist am 21. März die szenische Lesung „Komm, flieg mit mir“ im Studio 93 in Köttingen. Am 25. März lädt Jazzin’Erftstadt zum Konzert der Band „Noomae“ ein, die moderne Jazz-Einflüsse mit Soul und RnB verbindet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Presse: Erftinale 2026</title>
		<link>https://szene93.de/2026/01/12/presse-7-erftinale-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 09:57:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erftinale]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Ella Korp, die Siegerin des Erftinale-Kurzfilmfestivals, ist erst acht Jahre alt Alltag mit Hund und Hahn in Szene gesetzt VON JOACHIM RÖHRIG &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<p>Ella Korp, die Siegerin des Erftinale-Kurzfilmfestivals, ist erst acht Jahre alt</p>
<h3>Alltag mit Hund und Hahn in Szene gesetzt</h3>
<p>VON JOACHIM RÖHRIG &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 12. Januar 2026</p>
<p>Erftstadt &#8211; „Und dann machen wir noch ein paar Sachen in Zeitlupe. Da kann man dann im Detail schön sehen, wie die Jule springt“, weist die Regisseurin aus dem Off ihren Kameramann an, „und wenn das nicht klappt, dann ist das eben so.“ Doch die Zeitlupen-Einstellungen mit Jule, der Katze, und auch der Rest des Films namens „Verbindung Mensch-Tier“ klappten prima. So durfte sich die kleine Ella Korp am Samstagabend als große Gewinnerin der Erftinale feiern lassen. Das Besondere: Die pfiffige Filmemacherin und warmherzige Tierfreundin, deren Streifen beim Kurzfilmfestival der Kulturinitiative Szene 93 auf Platz eins der Publikumsgunst landete, ist erst acht Jahre alt.</p>
<p>Zugegeben: Für Kameraführung und die technische Umsetzung zeichnet sich größtenteils Ellas Papa Miguel Igler verantwortlich. „Doch ich war nur das ausführende Organ. Die vielen kreativen Ideen, die wir gemeinsam umgesetzt haben, stammen alle von Ella“, erklärt der stolze Vater.</p>
<h4>Über Leben, Tod und die KI</h4>
<p>Dass ihr knapp siebenminütiges cineastisches Gemeinschaftsprojekt, in dem Ellas Liblarer Alltag mit Hund, Katze, Meerschweinchen und Hahn zuckersüß in Szene gesetzt wird, so gut ankommen würde, hatten weder Vater noch Tochter erwartet. „Sie war unsicher, ob ihr Film überhaupt gut genug für eine öffentliche Vorführung ist. Dass Ella am Ende dann doch den Mut aufgebracht hat, ihr Werk zu präsentieren, finde ich toll.“</p>
<p>Ob er es auch toll finden soll, das von der Kreissparkasse spendierte Preisgeld in Höhe von 600 Euro für ein weiteres Familientier zu sparen, weiß Miguel Igler allerdings noch nicht so recht: „Ellas großer Traum ist ein eigenes Pferd.“</p>
<p>Bei der Erftinale buhlten aber noch zehn weitere Kurzfilme um die Gunst der Kinofans, und sie alle hatten ihren ganz eigenen Reiz und waren prall gefüllt mit guten Ideen. Solo-Kunstschaffende und Kollektive, Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Erftstadt und Umgebung hatten ihrer Kreativität für die siebte Erftinale-Auflage experimentierfreudig freien Lauf gelassen.</p>
<p>Das wie immer bewusst weitgefasste Rahmenthema „Verbindungen“ ließ aber auch viel Raum, Beziehungen von Mensch zu Mensch, von Mensch und Umwelt, von Leben und Tod oder gleich mehrfach zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz in Szene zu setzen. Von Animations-, Zeichentrick- und Stop-Motion-Filmen bis hin zu aufwendigen Kurzspielfilmen reichte die Palette, die über die Leinwand im gut besuchten Anneliese-Geske-Kulturhaus lief.</p>
<p>So trumpfte eine schon mehrfach bei der Erftinale erfolgreiche Freundesclique um Jan Philipp Hellmich diesmal mit einer urkomischen, in London gedrehten Agentenfilm-Persiflage auf und holte mit „Verbindungen zur Unterwelt“ Platz drei. Derweil erzählen die Zweitplatzierten Madita Friedrichs und Wunna Schultz-Wild in „Der gewünschte Gesprächspartner“ die ebenso beklemmende wie aufrüttelnde wahre Geschichte einer Freundin, die an einer schweren psychischen Erkrankung leidet. Ella Korps älterer Bruder Jonathan wurde für seine experimentelle „Verkettung der Welten“ mit Platz vier belohnt, Anne Glasow landete mit ihrem heiteren Comic „Conni in Action“ auf Platz fünf.</p>
<p>Hauptgewinner waren aber nicht zuletzt die Zuschauerinnen und Zuschauer, die darüber staunten, was in einer Maximalspielzeit von sieben Minuten so alles möglich ist.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9738" src="https://szene93.de/inhalt/uploads/2026/01/2026_Erftinale_ksta-300x175.jpg" alt="" width="300" height="175" srcset="https://szene93.de/inhalt/uploads/2026/01/2026_Erftinale_ksta-300x175.jpg 300w, https://szene93.de/inhalt/uploads/2026/01/2026_Erftinale_ksta.jpg 512w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Bei der Erftinale wurden am Ende alle Teilnehmenden wie Siegerinnen und Sieger gefeiert.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9739" src="https://szene93.de/inhalt/uploads/2026/01/2026_Erftinale_ksta_2-270x300.jpg" alt="" width="270" height="300" srcset="https://szene93.de/inhalt/uploads/2026/01/2026_Erftinale_ksta_2-270x300.jpg 270w, https://szene93.de/inhalt/uploads/2026/01/2026_Erftinale_ksta_2.jpg 393w" sizes="(max-width: 270px) 100vw, 270px" /></p>
<p>Im Siegerfilm kam eine 360-Grad-Kamera zum Einsatz.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Presse: Fenster zu den Höfen</title>
		<link>https://szene93.de/2025/12/01/fenster-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 17:13:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://szene93.de/?p=9552</guid>

					<description><![CDATA[Autorengruppe „Kraniche“ stellt neuen Sammelband vor Texte öffnen Fenster VON OLIVER TRIPP &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 1.12.25 Erftstadt-Lechenich &#8211; Es war ein Abend voller Cliffhanger,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorengruppe „Kraniche“ stellt neuen Sammelband vor</p>
<h3>Texte öffnen Fenster</h3>
<p>VON OLIVER TRIPP &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 1.12.25</p>
<p>Erftstadt-Lechenich &#8211; Es war ein Abend voller Cliffhanger, jenem dramaturgischen Mittel in Film und Literatur, das Appetit auf eine Fortsetzung machen soll. Just vor dem Höhepunkt oder wenn die Auflösung so mancher ihrer Kurzgeschichten nahte, beendeten die 17 Autoren bei der Vorstellung ihres Buches „Die Fenster zu den Höfen“ im Pfarrzentrum in Lechenich ihre Vorlesungen. „Sie können es ja nachlesen, da liegt es“, hieß es.</p>
<p>Um den Abend nicht ausufern zu lassen, durften die Autorinnen und Autoren jeweils nur eine Seite ihres Manuskriptes vorlesen, erläuterte die Moderatorin Fabienne Siegmund. Sie selbst gehört zu den Kranichen: der Gruppe, die vor 17 Jahren einen VHS-Schreibkursus besucht hatte und aus Spaß am Aufschreiben von Geschichten bis heute mit inzwischen vier Veröffentlichungen dabei geblieben ist.</p>
<p>Zum fünften Buch hatten die Kraniche alle Erftstädter Autoren eingeladen, sich am Gemeinschaftsprojekt „Die Fenster zu den Höfen“ zu beteiligen. Angelehnt an Hitchcocks Thriller „Das Fenster zum Hof“ stellten die Kraniche sich und den Autoren vor zwei Jahren die Aufgabe, eine Geschichte zu schreiben die den Ein- oder Ausblick durch ein Fenster beinhalten sollte.</p>
<p>Herausgekommen ist ein Buch voller bunter Geschichten. Im „Schattenfenster“ verortete Sandra Ulbrich das Böse. Jörg Neuburg dachte sich ein Fenster als Passage in eine andere Welt aus. Carina Küffner stellte sich in „Herzenskind – Spiegel meiner Seele“ beim Blick auf einen leeren Stuhl auf den verwaisten Balkon gegenüber die Frage: „Was bleibt von mir?“ Alina Renz führte in „Der graue Hof“ in die Gedankenwelt eines Mörders ein.</p>
<p>Im Interview schilderte Mara Bart, mit 18 Jahren jüngste Autorin, wie sie dem Ratschlag der Kraniche folgte, „einfach draufloszuschreiben“. Die erfahrene Autorin Marianne Brucker-Meisel folgte dem Fluss der Worte ungeachtet der Orthografie – offen für spätere Bearbeitung. Der mit 82 Jahren älteste Autor, Ulrich Harbecke, freute sich nach der„Hervorbringung einer Geschichte aus einem selbst“ schon auf Leserreaktionen. Einzig die Geschichte „Sieh an“ des Liblarers Dr. Dieter Esser vom Blick aus dem Fenster des Zimmers 104 im Marienhospital las Philipp Wasmund zur Gänze vor, als Andenken an den unwiederbringlichen Autor von Geschichten und Geschichte in Erftstadt. Er war im Laufe des Lektorates zum Buch gestorben.</p>
<hr />
<p>Erftstädter Buchautoren veröffentlichen</p>
<p><strong>Hinter den Gardinen</strong></p>
<p>Erftstadt Magazin &#8211; November 2025</p>
<p>Der berühmte Hitchcock-Film „Das Fenster zum Hof“ steht für das neue Projekt der Erftstädter Autorengruppe „Kraniche“ Pate. In 17 Kurzgeschichten wagen sie in spannenden, witzigen oder ernsten Geschichten einen Blick in das Leben ihrer Figuren. Im Buch enthalten ist auch die letzte Veröffentlichung des bekannten Liblarer Autors Dieter Esser.</p>
<p>Die Freude, ihr Buch in den Händen zu halten, ist bei den Autoren groß. Die Organisatoren, Fabienne Siegmund und Jörg Neuburg, haben für alle eine „Büchertüte“ gepackt. Nun stehen sie vor den begeisterten Schriftstellern. „Ich bin sehr nervös, das ist schließlich meine erste Veröffentlichung“, sagt die 18jährige Mara Bart. Aber auch Marianne Brucker-Meisel, die zu erfahreneren Autorinnen gehört, strahlt. „Es ist ein ganz tolles Gefühl darin zu blättern.“ Vor einem Jahr haben Siegmund und Neuburg mit ihrer Schreibgruppe „Die Kraniche“ die Idee gehabt, einen Kurzgeschichtenband mit Erftstädter Autoren zu veröffentlichen. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme war das gemeinsame Thema: „Die Fenster zu den Höfen“. Der ähnlich klingende Kriminalfilm von 1954 gab das Motto vor, doch mehr auch nicht. Herausgekommen sind sehr unterschiedliche Kurzgeschichten, in der das Thema Voyeurismus mal mehr, mal weniger präsent ist. Carina Küffner hat sich der Generationenfrage gewidmet. Eine junge Frau und eine alte Dame beobachten sich, spiegeln ihr Leben durch das Fenster. Beide möchten die andere Person kennenlernen, doch sie wagen den Kontakt nicht. „Ich habe immer wieder angefangen und abgebrochen, bis ich einen Kurzurlaub bei einer Freundin gemacht habe.“ Die Gespräche würden sich darin widerspiegeln. „Es bedeutet mir viel, dass ich das Erlebte so festhalten kann.“ Sandra Ulbrich hat sich dagegen stärker für den Gruselfaktor entschieden. Ihre Geschichte beginnt eindringlich: „Auf der anderen Straßenseite, im Fenster gegenüber, wohnt das Böse, sagt Mama.“ Die junge Autorin Alina Renz widmet sich der Beobachtung eines Ehestreits. Immer wieder spielen die Erftstädter Autoren mit der Perspektive. Wer spricht da so despektierlich über die junge schwangere Nachbarin in der Geschichte von Angelika Kroll? „Ich habe einen Haufen Katzen und ich habe das Gefühl, die kommentieren alles was ich tue“, erzählt sie lächelnd. Jutta Zilles ist vor 30 Jahren nach Erftstadt gezogen und erinnert sich eindrücklich an die Szenen, die ihren Text bestimmen. „Es geht um das Kommentieren des Alltags, von Frauen die damals immer aus dem Fenster guckten.“ Doris Brenner hat ebenso eine wahre Geschichte verarbeitet. „Ein Nachbar hat mir all seine Verschwörungstheorien erzählt, das war so schräg, das habe ich damit verarbeitet.“</p>
<p><strong>Lesung geplant</strong></p>
<p>Die Schreibgruppe „Kraniche“ hat sich vor rund fünfzehn Jahren gegründet. Alles begann mit einem Kurs der Volkshochschule bei Monika Nießen-Horré. Heute ist sie nicht mehr Teil des Teams, aber sie hat sich nicht nehmen lassen, auch eine Geschichte beizusteuern. Für die „Kraniche“ ist es bereits das fünfte Buch, das sie gemeinsam herausbringen. Bei ihren Treffen lesen sie sich gegenseitig ihre Geschichten vor, kritisieren sich und planen Veranstaltungen. „Es macht viel Spaß über das Geschriebene zu reden mit Leuten, die deine Sachen kennen“, sagt Jörg Neuburg. Wie bei Autor Florian Winters, der sich mit virtueller Realität beschäftigt, geht es bei ihm ins Fantastische. „Es ist von Manga-Comics inspiriert“, erklärt Neuburg. „Meine Figur betritt durch das Fenster eine andere Welt.“ Ihm ging das Thema leicht von der Hand und er konnte den Redaktionsschluss frühzeitig einhalten. Danach kam nämlich noch richtig viel Arbeit auf das Team zu. Sechs Personen sahen die Texte durch, die Neuburg dann für den Druck setzte. Im Gespräch mit den Autoren wurden noch kleine logische Fehler aufgedeckt und ausgebügelt. Besonders ist die Tatsache, dass Dieter Esser noch einmal eine Veröffentlichung einer seiner Geschichten erfährt. Der gebürtige Liblarer Lehrer hat mehrere Romane geschrieben. Er starb im März. „Als wir ihn fragten, hat er sofort zugesagt“, erinnert sich Fabienne Siegmund. Sein Text handelt von den unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Welt und beschließt damit den Band. Vorgestellt wird das Projekt mit einer Lesung und Talkrunden im Pfarrzentrum St. Kilian am 28. November um 20 Uhr. Karten gibt es in den Buchhandlungen Köhl.</p>
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		<title>Presse: Kulturpreis für Studio 93</title>
		<link>https://szene93.de/2025/11/17/presse-kulturpreis-fuer-studio-93/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 19:54:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Studio93 Website]]></category>
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					<description><![CDATA[„kult IG“ verlieh den Erftstädter Kulturpreis an drei Preisträger — Berühmte Künstler gratulierten Wenn Kinder über sich hinauswachsen VON OLIVER TRIPP – Kölner Stadt-Anzeiger vom...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„kult IG“ verlieh den Erftstädter Kulturpreis an drei Preisträger — Berühmte Künstler gratulierten</p>
<p><strong>Wenn Kinder über sich hinauswachsen</strong><br />
VON OLIVER TRIPP – Kölner Stadt-Anzeiger vom 18.11.25</p>
<p>Erftstadt-Liblar – Den Kierdorfer Fotografen Klaus Kuck, das Film- und Produktionsteam Studio 93 aus Köttingen und die Musical AG der Südschule zeichnete die „kult-IG“, der Zusammenschluss von mittlerweile acht in der Kulturszene Erftstadts aktiven Vereinen, mit dem Erftstädter Kulturpreis aus. Einen Sonderpreis verlieh die „kult-IG“ an Martin Tilke, der seit 2017 bis zur letzten Wahl die „kult-IG“ als Sachkundiger Einwohner im Kulturausschuss vertreten hat und der sich für einen neuen Kulturentwicklungsplan einsetzt. „Ein Mann mit Visionen und Ideen“, sagte Philipp Wasmund von der „kult-IG“.</p>
<p>Die Kinder der Musical-AG der Südschule hatten sich als Piraten verkleidet und prägten die Stimmung der feierlichen Preisverleihung im Anneliese-Geske Musik- und Kulturhaus. Sie lieferten mit rhythmischem Fingerschnippen den nötigen Beat für einen Song des Sängers und Gitarristen Hannes Knechtges, der den musikalischen Rahmen setzte. Sie bedankten sich mit einer bunten Aufführung von Liedern aus dem Musical „Die Pantoffelpiraten“ für den Preis.</p>
<p>Laudatorin Christina Düsing wiederum bedankte sich bei den Leiterinnen der seit 2006 bestehenden Musical-AG Dorothee Brückner und Mirjam Kreutz, bei Moritz Pies und Denise Boll für die Technik und Uta Rucks-Habeck für das Malen der Kulissen. Jahr für Jahr sei die Musical-AG am Start und sorge mit Stücken wie „Tabaluga“, „Leben im All“, „Tuishi Pamoja“ und Ritter-Rost-Geschichten und den Pantoffelpiraten für Staunen. Staunen über stille Kinder, die mal eben ein Solo singen und solche, die über sich hinaus wüchsen, Spaß hätten und „zurecht stolz auf sich sind“.</p>
<p>Stolz zeigte sich auch das Team im Alter zwischen 15 und 16 Jahren von „Studio 93“ rund um ihren Leiter Yannik Pries, mit ihrem jüngsten Kameramann, dem 12-jährigen Diego und der 16-jährigen Regisseurin Miriam Lamers. Im ehemaligen Kino neben dem Köttinger Jugendzentrum betreibt Studio 93 seit zehn Jahren ein professionelles Fernsehstudio und bietet Musikern eine Bühne für den Internetstream. Wie so ein Streaming-Konzertabend hinter den Kulissen abläuft, präsentierte das Team in einer selbst produzierten Doku auf der Leinwand. In einem Zusammenschnitt von Videos gab es Glückwünsche von berühmten Künstlern, die schon bei ihnen aufgetreten waren. Es waren bekannte Namen wie der Kabarettist Jürgen B. Hausmann, Felix Janosa – der Erfinder von Ritter Rost – die Rocksängerin Anne Haigis und viele andere.</p>
<p>Bei Klaus Kuck bedankte sich Hermann Lehmacher-Höltge im Namen der Interessengemeinschaft. Klaus Kuck sei einer, der mit seinem Einsatz in der 2018 in seinem Haus eröffneten Galerie „Kuck mal“ mit „Menschlichkeit, Beharrlichkeit und Wärme“ das kulturelle Leben in Erftstadt nicht nur mit seinen Fotos bereichere. In „Kuck mal“ bringe er viele Fotografen zu Ausstellungen etwa zu Umweltthemen zusammen, oder auch die Fotografen aus den Partnerstädten Erftstadts. Sein Engagement sei vielfältig. So leite er die Bildbesprechungen bei den Fotofreunden Erftstadt, sei Mitglied bei der Künstlergemeinschaft „Schau-Fenster“ geworden. Kuck zeigte eine Bilderschau eigener Projekte, wie sein letztes zum Thema „Beziehungen“, wo seine Bilder mit Texten von Nicole Trué in Dialog treten.</p>
<p>Moderator Max Laumann begrüßte an dem Abend ebenfalls den Förderverein des Stadtarchives und die Bernd Alois Zimmermann Gesellschaft, die kürzlich der„kult IG“ beigetreten seien und den Leiter der örtlichen Kreissparkasse Thorsten Neubauer als Förderer des Kulturpreises.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9516" src="https://szene93.de/inhalt/uploads/2025/11/2025_kulturpreis_ksta-300x162.jpg" alt="" width="300" height="162" srcset="https://szene93.de/inhalt/uploads/2025/11/2025_kulturpreis_ksta-300x162.jpg 300w, https://szene93.de/inhalt/uploads/2025/11/2025_kulturpreis_ksta.jpg 512w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Kinder der Musical AG traten als Piraten auf. (Foto: Tripp)</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/kZGHWEn0x_8" title="Hinter den Kulissen im Studio93" width="1080" height="608" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/kZGHWEn0x_8?feature=oembed" consent-required="5104" consent-by="services" consent-id="8021" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/kZGHWEn0x_8?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
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		<title>Presse: The Lake And The Wolf</title>
		<link>https://szene93.de/2025/10/13/presse-the-lake-and-the-wolf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 16:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Keine Scheu vor großen Gefühlen  Von Hanna Styrie &#8211; 13. Oktober 2025 &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger Singer-Songwriter Ulf Ronnsiek fühlte sich im Wohnzimmer-Ambiente des vollbesetzten Studios...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="leading-8 sm:leading-10 text-2xl sm:text-3xl font-serif mb-2 sm:mb-0" data-v-24183d08="" data-v-c3e7cdba=""><span class="" data-v-c3e7cdba="">Keine Scheu vor großen Gefühlen </span></h2>
<p>Von Hanna Styrie &#8211; 13. Oktober 2025 &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger</p>
<div class="dm-article-content-width">
<p class="dm-article__intro" data-v-e2e66bc6="">Singer-Songwriter Ulf Ronnsiek fühlte sich im Wohnzimmer-Ambiente des vollbesetzten Studios 93 sichtlich wohl.</p>
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<div data-article-content="">
<p class="dm-paragraph my-8 dm-article-content-width" data-v-586984a4="">Ohne zu übertreiben, darf man wohl annehmen, dass dieser Mann besessen ist von seiner Musik. Liedermacher Ulf Ronnsiek, alias „The Lake and the Wolf“, hat zwischen 2011 und 2018 unter dem Pseudonym Joseph Myers rund 800 Konzerte absolviert. Nach einer familiär bedingten Auszeit steht der Vater von drei kleinen Kindern seit drei Jahren wieder auf der Bühne. Am Freitag war der Mann mit dem Bart und der Schlägerkappe zu Gast im Studio 93.</p>
<p class="dm-paragraph my-8 dm-article-content-width" data-v-586984a4="">Dem Künstlernamen nach könnte man auf ein Duo schließen, aber Ronnsiek tritt als Solist auf. „Wolf“ leitet sich von seinem Vornamen ab: „The Lake“ (der See) ist metaphorisch als „Fluss der Inspiration“ zu verstehen. Der Singer-Songwriter fühlte im Wohnzimmer-Ambiente des vollbesetzten Studios 93 sichtlich wohl und stellte von Anfang eine freundschaftlich-private Atmosphäre her. Locker vom Hocker erzählte er aus seinem Leben, als würde man sich schon lange kennen.</p>
<h3 class="dm-article__subheadline mb-2 my-8 dm-article-content-width">Songs sind autobiografisch geprägt</h3>
<p class="dm-paragraph my-8 dm-article-content-width" data-v-586984a4="">Sämtliche Songs sind autobiografisch geprägt, und so erzählte gleich der erste Titel von der Zeit, als er ständig auf Tour war und es ihm an den wechselnden Orten „mal gut, mal schlecht“ erging.</p>
<p class="dm-paragraph my-8 dm-article-content-width" data-v-586984a4="">Distanz zu den sehr persönlichen, oft auch ausgesprochen emotionalen Liedern, schafft die englische Sprache, in der er singt. Mit seinem bescheidenen, sympathischen Auftreten, vor allem aber mit seiner warmen Stimme, den eingängigen Melodien und dem virtuosen Gitarrenspiel hatte er die Zuhörerinnen und Zuhörer schnell für sich gewonnen. „The Lake and the Wolf“ hat keine Scheu vor großen Gefühlen und gibt viel von sich preis. In einem Song erinnert er sich an die verstorbenen Großeltern, mit denen er gerne noch einmal bei Kakao und Pflaumenkuchen zusammensitzen würde.</p>
<h3 class="dm-article__subheadline mb-2 my-8 dm-article-content-width">Liebeserklärung an die verständnisvolle Ehefrau</h3>
<p class="dm-paragraph my-8 dm-article-content-width" data-v-586984a4="">In einem anderen Lied geht es um die alten Freunde in seinem Heimatdorf, in dem er einst als Handball-Champion galt. Erinnerung, Liebe und Verlust sind Themen, die den 39-Jährigen bewegen und denen er in stimmungsvollen, oft ein wenig melancholischen Songs berührenden Ausdruck verleiht. Eine Liebeserklärung an die verständnisvolle Ehefrau, die zu Hause die Kinder hütet, ist der Titel „Home“, der mit besonders zärtlichen Klängen aufwartet. Überhaupt hat der Singer-Songwriter ein Faible für romantische Lieder, bei denen gelegentlich eine zweite, brandneue Gitarre zum Einsatz kam.</p>
<p data-v-586984a4="">Zwei Stunden lang ließ Ulf Ronnsiek das Publikum an seinem Leben teilhaben. Dann setzte er sich in seinen 25 Jahre alten Polo und brauste zurück ins heimische Osnabrück.</p>
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		<title>Presse: Gut gegen Nordwind</title>
		<link>https://szene93.de/2025/09/01/presse_nordwind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 14:35:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Liblarer Kulturverein zeigt „Gut gegen Nordwind“ – Rebecca Bach und Philipp Wasmund stark in den Hauptrollen Szene 93 bringt Glattauer auf die Bühne VON JOACHIM...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liblarer Kulturverein zeigt „Gut gegen Nordwind“ – Rebecca Bach und Philipp Wasmund stark in den Hauptrollen</p>
<h3>Szene 93 bringt Glattauer auf die Bühne</h3>
<p>VON JOACHIM RÖHRIG &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 1.9.2025</p>
<p>Erftstadt-Liblar &#8211; Ursprünglich hatte das Theaterensemble des Kulturvereins Szene 93 nur eine kleine Lesung geplant, um dem Stammpublikum die Wartezeit bis zu den acht Shakespeare-Vorstellungen von „Der Widerspenstigen Zähmung“ im November ein wenig zu verkürzen. Herausgekommen ist dann doch eine mit viel Aufwand und Kreativität umgesetzte Bühnenfassung von Daniel Glattauers modernem Briefroman „Gut gegen Nordwind“, die die Premierengäste in der ausverkauften Kleinen Bühne in Liblar am Freitag zwei Stunden fesselte.</p>
<p>In seinem für Film und Bühne bearbeiteten Roman von 2006 erzählt der österreichische Erfolgsautor Glattauer die skurrile Liebesgeschichte von Leo Leitke und Emmi Rothner. Eine fehlgeleitete E-Mail bringt den unter einer gescheiterten Beziehung leidenden Computerfachmann und die mehr oder weniger glücklich verheiratete junge Mutter zufällig in der digitalen Welt zusammen. Zwischen den beiden Menschen entwickelt sich ein reger Maildialog. Über Wochen und Monate hinweg schreiben sich Leo und Emmi immer persönlicher und intimer werdende Nachrichten, ohne sich jemals real zu begegnen. Der Austausch zweier Sprachnachrichten bleibt der Gipfel des persönlichen Kontakts. Ein nach langem Zögern dann doch vereinbartes Treffen lassen die am Ende hoffnungslos ineinander Verliebten im letzten Moment unabhängig voneinander platzen: Sie haben einsehen müssen, dass ihre virtuelle Beziehung im wahren Leben zum Scheitern verurteilt wäre.</p>
<p>Das mit hintergründigem Humor und vielen Denkanstößen gefüllte Stück hat nur zwei Rollen. Doch die erfahrenen Szene-93-Mimen Rebecca Bach als Emmi und Philipp Wasmund als Leo laufen zu großer schauspielerischer Form auf: Das Publikum lebt und leidet von Anfang bis Ende mit.</p>
<h4><strong>Aus Lesung wird Theaterstück</strong></h4>
<p>„Am Anfang haben wir uns drei Wochen lang nur mit Glattauers Text über reale und virtuelle menschliche Beziehungen auseinandergesetzt“, erklärt Philipp Wasmund. Im Laufe der Proben seien immer neue Umsetzungsideen entstanden, so dass aus der zunächst angedachten szenischen Lesung letztlich ein Theaterstück geworden ist.</p>
<p>Mitspielerin Rebecca Bach konnte sich zunehmend für das Stück begeistern: „Obwohl sich die beiden Hauptfiguren nur E-Mails schreiben, hat man das Gefühl, mittendrin in ihren Gesprächen zu sein.“</p>
<p>Pfiffig gestaltet war auch das Bühnenbild, wobei es sich als gar nicht so leicht herausstellte, die beiden Arbeits- und Wohnzimmer, in denen Leo und Emmi miteinander kommunizieren, in den beengten Platzverhältnissen unterzubringen. Für zusätzliche Würze sorgten gekonnt eingesetzte Licht-, Musik- und Video-Elemente.</p>
<p>Auf der Kleinen Bühne, Poststraße 4, stehen noch vier Vorstellungen von „Gut gegen Nordwind“ auf dem Programm. Einige Restkarten gibt es noch online für Sonntag, 7. September, 18 Uhr sowie für Freitag, 12., und Samstag, 13. September jeweils 20 Uhr. www.szene93.de</p>
<p>Dialog über das Datennetz: Philipp Wasmund und Rebecca Bach in der Theateradaption von „Gut gegen Nordwind“.</p>
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		<item>
		<title>Presse: Podiumsdiskussion Bürgermeisterwahl 2025</title>
		<link>https://szene93.de/2025/08/27/presse_wahlbm2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 19:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://szene93.de/?p=9359</guid>

					<description><![CDATA[Bürgermeisterin Carolin Weitzel und ihr Herausforderer Thommy Mewes haben an einer Diskussion im Studio 93 teilgenommen Kandidaten stellen sich den Fragen der Erftstädter VON KARL...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bürgermeisterin Carolin Weitzel und ihr Herausforderer Thommy Mewes haben an einer Diskussion im Studio 93 teilgenommen</p>
<h2>Kandidaten stellen sich den Fragen der Erftstädter</h2>
<p>VON KARL EIGENBRODT &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 26.8.2025</p>
<p>Erftstadt &#8211; Mehrere Kameraperspektiven, Licht und Ton auf professionellem Niveau in einem Fernsehstudio. Dazu zwei Gäste aus der Lokalpolitik. Doch ist man hier nicht etwa in Köln oder Hürth, sondern in Erftstadt-Köttingen. Das junge Fernsehteam vom Studio 93 hat hier eine Diskussion der Kandidaten für das Bürgermeisteramt Carolin Weitzel (CDU) und Thommy Mewes (Grüne) aufgezeichnet und live ins Internet gesendet.</p>
<p>Vorab hatten die Organisatoren vom ehrenamtlichen Verein Szene 93 dazu aufgerufen Fragen einzureichen. Diese haben dann den roten Faden des Gesprächs gebildet.</p>
<p>Viele Fragen gingen bei den Veranstaltern ein, die ein breites Themenspektrum abdeckten. In den fast zwei Stunden ging es dann zum Beispiel um die Kindergartenbeiträge oder den autofreien Markt in Lechenich, aber auch um den Umgang mit der AfD-Fraktion im Rat oder die Renaturierung der Erft und ein klimaneutrales Erftstadt. Zur Auflockerung startete die Runde mit persönlichen Fragen – etwa ob Mewes lieber Wein oder Bier trinkt oder Weitzel Kaffee dem Tee vorzieht.</p>
<p>In der Folge wurden die eingesendeten Fragen von Bürgerinnen oder Bürgern aus Erftstadt vorgestellt, die dann den Rahmen für die Diskussion setzten. So wollte zum Beispiel Tanja Maschkowski wissen, welche konkreten Maßnahmen es für ein klimaneutrales Erftstadt in absehbarer Zeit gibt.</p>
<p>Da sieht die Bürgermeisterin Carolin Weitzel die Stadt „auf einem sehr, sehr guten Weg“. „Wir haben ja ein Klimaschutzkonzept. Bis 2040 wollen wir klimaneutral sein“, sagt die CDU-Politikerin. Dieses Konzept lobt auch ihr Herausforderer von den Grünen ausdrücklich. „Ich möchte aber darauf hinweisen, dass das A und O nicht das Konzept, sondern die Umsetzung des Konzeptes ist.“, sagt Mewes. Mit der AfD im Rat wollen beide als Bürgermeisterin bzw. Bürgermeister professionell umgehen und sie wie die anderen Parteien behandeln. Mewes ist jedoch wichtig, dass er es persönlich als Mensch anders sieht und man diesen Unterschied zwischen Amt und privat machen muss. „Ein Umgang mit der AfD ist für mich de facto ausgeschlossen.“, sagt er. So eine Konkretisierung möchte Carolin Weitzel nicht machen.</p>
<p>Ein Thema, was der Bürgermeisterin in dem Gespräch gefehlt hat, war der Rettungs- und Feuerwehrdienst im Stadtraum. Dort hat sie noch viel vor. Ihrem Konkurrenten Mewes vermisste ein Gespräch darüber, wie man mehr bezahlbaren Wohnraum in Erftstadt schaffen kann.</p>
<p>Das Gespräch im Studio 93 hat den Zuschauerinnen und Zuschauern am Ende einen breiten Einblick in den Wahlkampf und die Vorhaben der beiden Kandidaten gegeben und gibt es sogar immer noch: Die Diskussion ist weiterhin bei YouTube sowie in der Mediathek von Studio 93 abrufbar. Etwa einen Tag später hat das Video bei Youtube schon knapp 2.000 Abrufe. Die jungen Fernsehmacher haben den Abend als den Auftakt zu neuen Veranstaltungen im Studio 93 gesehen und dürften mit dem Ergebnis zufrieden sein. Auch in der Kommentarspalte bei Youtube gibt es bereits Lob für die professionelle Veranstaltung.</p>
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