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	<title>Presse &#8211; Szene 93</title>
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	<description>Verein zur Förderung von Jugend, Kunst &#38; Kultur</description>
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	<title>Presse &#8211; Szene 93</title>
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		<title>Presse: Kulturwoche 2026</title>
		<link>https://szene93.de/2026/03/13/9812/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 18:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Bühne frei für die Vielfalt   Erftstadt Magazin aus dem Februar 2026 13 Veranstaltungen werden von Vereinen des Erftstädter Netzwerks kult-IG vom 20. bis 31....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Bühne frei für die Vielfalt  </strong></h3>
<p><em>Erftstadt Magazin aus dem Februar 2026</em></p>
<p>13 Veranstaltungen werden von Vereinen des Erftstädter Netzwerks kult-IG vom 20. bis 31. März organisiert. Mit der Veranstaltung „Kulturretter gesucht!“ wollen sie zudem auf die Bedeutung der Kultur für die Gesellschaft hinweisen.</p>
<p>Seit zehn Jahren gibt es „kult-IG“, in dem aktuell acht Vereine vernetzt sind. „Die Woche zeigt vielfältige Veranstaltungen der freien Kulturszene in Erftstadt und unterstreicht die Bedeutung, die die ehrenamtlich getragenen Vereine für das kulturelle Leben hier vor Ort haben“, sagt Günter Warmbier, einer der Organisatoren. Die Kulturwoche startet mit Erftstadts weithin anerkanntestem Künstler, dem Komponisten Bernd Alois Zimmermann. Im Geske-Kulturhaus wird zur Eröffnung am 20. März um 20 Uhr seine Verbindung zu Karl Heinz Stockhausens musikalisch nachgezeichnet. Dazu sind die Enkel der beiden Künstler vor Ort: Bettina Zimmermann und Markus Stockhausen. Fast täglich geht es dann weiter und bietet Kultur satt. Es gibt unter anderem Theater mit dem griechischen Klassiker „König Ödipus“, bearbeitet vom Komiker Bodo Wartke, Soul und Jazz mit „Noomae“ oder Rock mit der Chicagoer Band „Thompson Springs“. „Ich freue mich auf eine bunte Vielfalt der Veranstaltungen“, betont Organisatorin Monika Nießen-Horré. Dazu gehören auch ein Vortrag über die Stolpersteine in Erftstadt, Lesungen und Kindertheater. Angebote zum Mitmachen, zum Beispiel Kunst im Stadthaus oder Orchestermusik in Friesheim, runden die Woche ab. „Kultur ist immer Ausdrucksmöglichkeit, sie öffnet Räume und neue Perspektiven“ erklärt kult-IG-Mitglied Simone Scharbert. Mittelpunkt der Woche bildet der Nachmittag „Kulturretter gesucht“ im Pfarrzentrum St. Kilian am 22. März um 15 Uhr. Hier möchte das Netzwerk die Menschen mit einer abwechslungsreichen Veranstaltung für die Bedeutung der Kultur sensibilisieren und zum Mitmachen begeistern. Das ganze Programm findet sich auf <a href="http://www.kult-IG.de">www.kult-IG.de</a> und in Flyern, die unter anderem im Buchhandel ausliegen.</p>
<hr />
<h3>Kult-IG dreht eine Woche lang auf</h3>
<p>Die Künstlervereinigung feiert ihr Zehnjähriges mit 13 Veranstaltungen.</p>
<p>Kölner Stadt-Anzeiger vom 14. März 2026 Von Eva-Maria Zumbé.</p>
<p>Erftstadt. Zum zehnjährigen Bestehen haben die Mitgliedsvereine des Kulturnetzwerks „kult-IG“ eine Kulturwoche in Erftstadt vom 20. bis zum 31. März, organisiert. 13 Veranstaltungen haben acht Vereine des Netzwerks geplant, darunter Theater, Lesungen und Musik. „Dadurch werden nicht nur viele unterschiedliche Formate sichtbar, sondern auch die langjährige Vernetzung und wachsende Zusammenarbeit der Vereine“, sagt KultIG-Mitorganisatorin Simone Scharbert. „Es ist wichtig, ein starkes Zeichen für die Kultur zu setzen“, fügt Claudia Valder-Knechtges hinzu. 2016 wurde die „Interessengemeinschaft Kultur“, kurz Kult-IG, ins Leben gerufen. In zehn Jahren ist viel passiert: Man habe etwa eine Webseite mit Veranstaltungstipps aufgebaut, eine Kulturmesse realisiert und gemeinsam mit der Stadt mehrfach das Sommernachtskino ausgerichtet, teilt die IG mit. In den vergangenen Jahren das Netzwerk zudem den „Erftstädter Kulturpreis“ ausgerichtet. Die Kulturwoche beginnt am Freitag,20.März, 20 Uhr, mit„Stockhausen trifft Zimmermann“ im Geske Kulturhaus. Kammermusik trifft auf elektronische Klänge. Die jungen Autoren des Kulturvereins Szene 93 für Dienstag, 21.März, 20 Uhr, unter dem Titel „Komm, flieg mit mir“ zu einer szenischen Lesung und einem Live-Hörspiel ins Studio 93 am Köttinger Kirchplatz 3 ein. Ein besonderer Termin: das Treffen „Kulturretter gesucht“ am Sonntag, 22. März, 15 Uhr, im Pfarrzentrum St.Kilian. „Wer teil nimmt, kann den ehrenamtlichen Kulturtreibenden zeigen, wie wichtig unser Engagement ist, und man kann sich vielleicht auch mit dem Kulturvirus infizieren lassen“, sagt kult-IG-Mitglied Monika Nießen-Horré lächelnd. Am Freitag, 27. März, 19.30 Uhr, berichten Bettina Tanneberger und Thomas Fuß auf Einladung des Fördervereins der Stadtbücherei über die Erftstädter „Stolpersteinen“ im Lechenicher Stadthaus. Am Sonntag, 29. März, 15 Uhr, wird das Märchen „Die drei kleinen Schweinchen“ in der Kleinen Bühne, Poststraße 4, in Liblar aufgeführt, organisiert vom Kulturkreis. Den Abschluss macht die Band „Thompson Springs“ am Dienstag, 31. März, 20 Uhr, im Studio 93. Die fünfköpfige Band aus Chicago spielt „Western Rock“. Weitere Informationen und Reservierung online. (eva)</p>
<hr />
<h3>Kulturnetzwerk feiert sein Jubiläum mit 13 Veranstaltungen</h3>
<p><em>Erftstadt Anzeiger vom 13. März 2026</em></p>
<p>Erftstadt (red). Zum zehnjährigen Bestehen organisiert das Kulturnetzwerk kult-IG eine Kulturwoche mit insgesamt 13 Veranstaltungen. Von Freitag, 20. März, bis Dienstag, 31. März, erwartet Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten, Theater, Lesungen und Workshops an verschiedenen Orten im Stadtgebiet. Beteiligt sind unter anderem die Bernd-Alois-Zimmermann-Gesellschaft, der Förderverein der Stadtbücherei Erftstadt, Jazzin’Erftstadt, der Kulturkreis Erftstadt, Köttinger Dorfleben, das Künstlerforum SchauFenster, der Musikverein Friesheim und Szene 93. Ziel der Kulturwoche ist es, die Zusammenarbeit der Vereine sichtbar zu machen und die kulturelle Vielfalt in Erftstadt zu präsentieren. Zum Auftakt steht am 20. März im Geske-Kulturhaus ein Konzert unter dem Titel „Stockhausen trifft Zimmermann“ auf dem Programm, bei dem Kammermusik und elektronische Klänge aufeinandertreffen. Ein weiterer Programmpunkt ist am 21. März die szenische Lesung „Komm, flieg mit mir“ im Studio 93 in Köttingen. Am 25. März lädt Jazzin’Erftstadt zum Konzert der Band „Noomae“ ein, die moderne Jazz-Einflüsse mit Soul und RnB verbindet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Presse: Erftinale 2026</title>
		<link>https://szene93.de/2026/01/12/presse-7-erftinale-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 09:57:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erftinale]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Ella Korp, die Siegerin des Erftinale-Kurzfilmfestivals, ist erst acht Jahre alt Alltag mit Hund und Hahn in Szene gesetzt VON JOACHIM RÖHRIG &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<p>Ella Korp, die Siegerin des Erftinale-Kurzfilmfestivals, ist erst acht Jahre alt</p>
<h3>Alltag mit Hund und Hahn in Szene gesetzt</h3>
<p>VON JOACHIM RÖHRIG &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 12. Januar 2026</p>
<p>Erftstadt &#8211; „Und dann machen wir noch ein paar Sachen in Zeitlupe. Da kann man dann im Detail schön sehen, wie die Jule springt“, weist die Regisseurin aus dem Off ihren Kameramann an, „und wenn das nicht klappt, dann ist das eben so.“ Doch die Zeitlupen-Einstellungen mit Jule, der Katze, und auch der Rest des Films namens „Verbindung Mensch-Tier“ klappten prima. So durfte sich die kleine Ella Korp am Samstagabend als große Gewinnerin der Erftinale feiern lassen. Das Besondere: Die pfiffige Filmemacherin und warmherzige Tierfreundin, deren Streifen beim Kurzfilmfestival der Kulturinitiative Szene 93 auf Platz eins der Publikumsgunst landete, ist erst acht Jahre alt.</p>
<p>Zugegeben: Für Kameraführung und die technische Umsetzung zeichnet sich größtenteils Ellas Papa Miguel Igler verantwortlich. „Doch ich war nur das ausführende Organ. Die vielen kreativen Ideen, die wir gemeinsam umgesetzt haben, stammen alle von Ella“, erklärt der stolze Vater.</p>
<h4>Über Leben, Tod und die KI</h4>
<p>Dass ihr knapp siebenminütiges cineastisches Gemeinschaftsprojekt, in dem Ellas Liblarer Alltag mit Hund, Katze, Meerschweinchen und Hahn zuckersüß in Szene gesetzt wird, so gut ankommen würde, hatten weder Vater noch Tochter erwartet. „Sie war unsicher, ob ihr Film überhaupt gut genug für eine öffentliche Vorführung ist. Dass Ella am Ende dann doch den Mut aufgebracht hat, ihr Werk zu präsentieren, finde ich toll.“</p>
<p>Ob er es auch toll finden soll, das von der Kreissparkasse spendierte Preisgeld in Höhe von 600 Euro für ein weiteres Familientier zu sparen, weiß Miguel Igler allerdings noch nicht so recht: „Ellas großer Traum ist ein eigenes Pferd.“</p>
<p>Bei der Erftinale buhlten aber noch zehn weitere Kurzfilme um die Gunst der Kinofans, und sie alle hatten ihren ganz eigenen Reiz und waren prall gefüllt mit guten Ideen. Solo-Kunstschaffende und Kollektive, Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Erftstadt und Umgebung hatten ihrer Kreativität für die siebte Erftinale-Auflage experimentierfreudig freien Lauf gelassen.</p>
<p>Das wie immer bewusst weitgefasste Rahmenthema „Verbindungen“ ließ aber auch viel Raum, Beziehungen von Mensch zu Mensch, von Mensch und Umwelt, von Leben und Tod oder gleich mehrfach zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz in Szene zu setzen. Von Animations-, Zeichentrick- und Stop-Motion-Filmen bis hin zu aufwendigen Kurzspielfilmen reichte die Palette, die über die Leinwand im gut besuchten Anneliese-Geske-Kulturhaus lief.</p>
<p>So trumpfte eine schon mehrfach bei der Erftinale erfolgreiche Freundesclique um Jan Philipp Hellmich diesmal mit einer urkomischen, in London gedrehten Agentenfilm-Persiflage auf und holte mit „Verbindungen zur Unterwelt“ Platz drei. Derweil erzählen die Zweitplatzierten Madita Friedrichs und Wunna Schultz-Wild in „Der gewünschte Gesprächspartner“ die ebenso beklemmende wie aufrüttelnde wahre Geschichte einer Freundin, die an einer schweren psychischen Erkrankung leidet. Ella Korps älterer Bruder Jonathan wurde für seine experimentelle „Verkettung der Welten“ mit Platz vier belohnt, Anne Glasow landete mit ihrem heiteren Comic „Conni in Action“ auf Platz fünf.</p>
<p>Hauptgewinner waren aber nicht zuletzt die Zuschauerinnen und Zuschauer, die darüber staunten, was in einer Maximalspielzeit von sieben Minuten so alles möglich ist.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9738" src="https://szene93.de/inhalt/uploads/2026/01/2026_Erftinale_ksta-300x175.jpg" alt="" width="300" height="175" srcset="https://szene93.de/inhalt/uploads/2026/01/2026_Erftinale_ksta-300x175.jpg 300w, https://szene93.de/inhalt/uploads/2026/01/2026_Erftinale_ksta.jpg 512w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Bei der Erftinale wurden am Ende alle Teilnehmenden wie Siegerinnen und Sieger gefeiert.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9739" src="https://szene93.de/inhalt/uploads/2026/01/2026_Erftinale_ksta_2-270x300.jpg" alt="" width="270" height="300" srcset="https://szene93.de/inhalt/uploads/2026/01/2026_Erftinale_ksta_2-270x300.jpg 270w, https://szene93.de/inhalt/uploads/2026/01/2026_Erftinale_ksta_2.jpg 393w" sizes="(max-width: 270px) 100vw, 270px" /></p>
<p>Im Siegerfilm kam eine 360-Grad-Kamera zum Einsatz.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Presse: Fenster zu den Höfen</title>
		<link>https://szene93.de/2025/12/01/fenster-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 17:13:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Autorengruppe „Kraniche“ stellt neuen Sammelband vor Texte öffnen Fenster VON OLIVER TRIPP &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 1.12.25 Erftstadt-Lechenich &#8211; Es war ein Abend voller Cliffhanger,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorengruppe „Kraniche“ stellt neuen Sammelband vor</p>
<h3>Texte öffnen Fenster</h3>
<p>VON OLIVER TRIPP &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 1.12.25</p>
<p>Erftstadt-Lechenich &#8211; Es war ein Abend voller Cliffhanger, jenem dramaturgischen Mittel in Film und Literatur, das Appetit auf eine Fortsetzung machen soll. Just vor dem Höhepunkt oder wenn die Auflösung so mancher ihrer Kurzgeschichten nahte, beendeten die 17 Autoren bei der Vorstellung ihres Buches „Die Fenster zu den Höfen“ im Pfarrzentrum in Lechenich ihre Vorlesungen. „Sie können es ja nachlesen, da liegt es“, hieß es.</p>
<p>Um den Abend nicht ausufern zu lassen, durften die Autorinnen und Autoren jeweils nur eine Seite ihres Manuskriptes vorlesen, erläuterte die Moderatorin Fabienne Siegmund. Sie selbst gehört zu den Kranichen: der Gruppe, die vor 17 Jahren einen VHS-Schreibkursus besucht hatte und aus Spaß am Aufschreiben von Geschichten bis heute mit inzwischen vier Veröffentlichungen dabei geblieben ist.</p>
<p>Zum fünften Buch hatten die Kraniche alle Erftstädter Autoren eingeladen, sich am Gemeinschaftsprojekt „Die Fenster zu den Höfen“ zu beteiligen. Angelehnt an Hitchcocks Thriller „Das Fenster zum Hof“ stellten die Kraniche sich und den Autoren vor zwei Jahren die Aufgabe, eine Geschichte zu schreiben die den Ein- oder Ausblick durch ein Fenster beinhalten sollte.</p>
<p>Herausgekommen ist ein Buch voller bunter Geschichten. Im „Schattenfenster“ verortete Sandra Ulbrich das Böse. Jörg Neuburg dachte sich ein Fenster als Passage in eine andere Welt aus. Carina Küffner stellte sich in „Herzenskind – Spiegel meiner Seele“ beim Blick auf einen leeren Stuhl auf den verwaisten Balkon gegenüber die Frage: „Was bleibt von mir?“ Alina Renz führte in „Der graue Hof“ in die Gedankenwelt eines Mörders ein.</p>
<p>Im Interview schilderte Mara Bart, mit 18 Jahren jüngste Autorin, wie sie dem Ratschlag der Kraniche folgte, „einfach draufloszuschreiben“. Die erfahrene Autorin Marianne Brucker-Meisel folgte dem Fluss der Worte ungeachtet der Orthografie – offen für spätere Bearbeitung. Der mit 82 Jahren älteste Autor, Ulrich Harbecke, freute sich nach der„Hervorbringung einer Geschichte aus einem selbst“ schon auf Leserreaktionen. Einzig die Geschichte „Sieh an“ des Liblarers Dr. Dieter Esser vom Blick aus dem Fenster des Zimmers 104 im Marienhospital las Philipp Wasmund zur Gänze vor, als Andenken an den unwiederbringlichen Autor von Geschichten und Geschichte in Erftstadt. Er war im Laufe des Lektorates zum Buch gestorben.</p>
<hr />
<p>Erftstädter Buchautoren veröffentlichen</p>
<p><strong>Hinter den Gardinen</strong></p>
<p>Erftstadt Magazin &#8211; November 2025</p>
<p>Der berühmte Hitchcock-Film „Das Fenster zum Hof“ steht für das neue Projekt der Erftstädter Autorengruppe „Kraniche“ Pate. In 17 Kurzgeschichten wagen sie in spannenden, witzigen oder ernsten Geschichten einen Blick in das Leben ihrer Figuren. Im Buch enthalten ist auch die letzte Veröffentlichung des bekannten Liblarer Autors Dieter Esser.</p>
<p>Die Freude, ihr Buch in den Händen zu halten, ist bei den Autoren groß. Die Organisatoren, Fabienne Siegmund und Jörg Neuburg, haben für alle eine „Büchertüte“ gepackt. Nun stehen sie vor den begeisterten Schriftstellern. „Ich bin sehr nervös, das ist schließlich meine erste Veröffentlichung“, sagt die 18jährige Mara Bart. Aber auch Marianne Brucker-Meisel, die zu erfahreneren Autorinnen gehört, strahlt. „Es ist ein ganz tolles Gefühl darin zu blättern.“ Vor einem Jahr haben Siegmund und Neuburg mit ihrer Schreibgruppe „Die Kraniche“ die Idee gehabt, einen Kurzgeschichtenband mit Erftstädter Autoren zu veröffentlichen. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme war das gemeinsame Thema: „Die Fenster zu den Höfen“. Der ähnlich klingende Kriminalfilm von 1954 gab das Motto vor, doch mehr auch nicht. Herausgekommen sind sehr unterschiedliche Kurzgeschichten, in der das Thema Voyeurismus mal mehr, mal weniger präsent ist. Carina Küffner hat sich der Generationenfrage gewidmet. Eine junge Frau und eine alte Dame beobachten sich, spiegeln ihr Leben durch das Fenster. Beide möchten die andere Person kennenlernen, doch sie wagen den Kontakt nicht. „Ich habe immer wieder angefangen und abgebrochen, bis ich einen Kurzurlaub bei einer Freundin gemacht habe.“ Die Gespräche würden sich darin widerspiegeln. „Es bedeutet mir viel, dass ich das Erlebte so festhalten kann.“ Sandra Ulbrich hat sich dagegen stärker für den Gruselfaktor entschieden. Ihre Geschichte beginnt eindringlich: „Auf der anderen Straßenseite, im Fenster gegenüber, wohnt das Böse, sagt Mama.“ Die junge Autorin Alina Renz widmet sich der Beobachtung eines Ehestreits. Immer wieder spielen die Erftstädter Autoren mit der Perspektive. Wer spricht da so despektierlich über die junge schwangere Nachbarin in der Geschichte von Angelika Kroll? „Ich habe einen Haufen Katzen und ich habe das Gefühl, die kommentieren alles was ich tue“, erzählt sie lächelnd. Jutta Zilles ist vor 30 Jahren nach Erftstadt gezogen und erinnert sich eindrücklich an die Szenen, die ihren Text bestimmen. „Es geht um das Kommentieren des Alltags, von Frauen die damals immer aus dem Fenster guckten.“ Doris Brenner hat ebenso eine wahre Geschichte verarbeitet. „Ein Nachbar hat mir all seine Verschwörungstheorien erzählt, das war so schräg, das habe ich damit verarbeitet.“</p>
<p><strong>Lesung geplant</strong></p>
<p>Die Schreibgruppe „Kraniche“ hat sich vor rund fünfzehn Jahren gegründet. Alles begann mit einem Kurs der Volkshochschule bei Monika Nießen-Horré. Heute ist sie nicht mehr Teil des Teams, aber sie hat sich nicht nehmen lassen, auch eine Geschichte beizusteuern. Für die „Kraniche“ ist es bereits das fünfte Buch, das sie gemeinsam herausbringen. Bei ihren Treffen lesen sie sich gegenseitig ihre Geschichten vor, kritisieren sich und planen Veranstaltungen. „Es macht viel Spaß über das Geschriebene zu reden mit Leuten, die deine Sachen kennen“, sagt Jörg Neuburg. Wie bei Autor Florian Winters, der sich mit virtueller Realität beschäftigt, geht es bei ihm ins Fantastische. „Es ist von Manga-Comics inspiriert“, erklärt Neuburg. „Meine Figur betritt durch das Fenster eine andere Welt.“ Ihm ging das Thema leicht von der Hand und er konnte den Redaktionsschluss frühzeitig einhalten. Danach kam nämlich noch richtig viel Arbeit auf das Team zu. Sechs Personen sahen die Texte durch, die Neuburg dann für den Druck setzte. Im Gespräch mit den Autoren wurden noch kleine logische Fehler aufgedeckt und ausgebügelt. Besonders ist die Tatsache, dass Dieter Esser noch einmal eine Veröffentlichung einer seiner Geschichten erfährt. Der gebürtige Liblarer Lehrer hat mehrere Romane geschrieben. Er starb im März. „Als wir ihn fragten, hat er sofort zugesagt“, erinnert sich Fabienne Siegmund. Sein Text handelt von den unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Welt und beschließt damit den Band. Vorgestellt wird das Projekt mit einer Lesung und Talkrunden im Pfarrzentrum St. Kilian am 28. November um 20 Uhr. Karten gibt es in den Buchhandlungen Köhl.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Presse: Kulturpreis für Studio 93</title>
		<link>https://szene93.de/2025/11/17/presse-kulturpreis-fuer-studio-93/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 19:54:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Studio93 Website]]></category>
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					<description><![CDATA[„kult IG“ verlieh den Erftstädter Kulturpreis an drei Preisträger — Berühmte Künstler gratulierten Wenn Kinder über sich hinauswachsen VON OLIVER TRIPP – Kölner Stadt-Anzeiger vom...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„kult IG“ verlieh den Erftstädter Kulturpreis an drei Preisträger — Berühmte Künstler gratulierten</p>
<p><strong>Wenn Kinder über sich hinauswachsen</strong><br />
VON OLIVER TRIPP – Kölner Stadt-Anzeiger vom 18.11.25</p>
<p>Erftstadt-Liblar – Den Kierdorfer Fotografen Klaus Kuck, das Film- und Produktionsteam Studio 93 aus Köttingen und die Musical AG der Südschule zeichnete die „kult-IG“, der Zusammenschluss von mittlerweile acht in der Kulturszene Erftstadts aktiven Vereinen, mit dem Erftstädter Kulturpreis aus. Einen Sonderpreis verlieh die „kult-IG“ an Martin Tilke, der seit 2017 bis zur letzten Wahl die „kult-IG“ als Sachkundiger Einwohner im Kulturausschuss vertreten hat und der sich für einen neuen Kulturentwicklungsplan einsetzt. „Ein Mann mit Visionen und Ideen“, sagte Philipp Wasmund von der „kult-IG“.</p>
<p>Die Kinder der Musical-AG der Südschule hatten sich als Piraten verkleidet und prägten die Stimmung der feierlichen Preisverleihung im Anneliese-Geske Musik- und Kulturhaus. Sie lieferten mit rhythmischem Fingerschnippen den nötigen Beat für einen Song des Sängers und Gitarristen Hannes Knechtges, der den musikalischen Rahmen setzte. Sie bedankten sich mit einer bunten Aufführung von Liedern aus dem Musical „Die Pantoffelpiraten“ für den Preis.</p>
<p>Laudatorin Christina Düsing wiederum bedankte sich bei den Leiterinnen der seit 2006 bestehenden Musical-AG Dorothee Brückner und Mirjam Kreutz, bei Moritz Pies und Denise Boll für die Technik und Uta Rucks-Habeck für das Malen der Kulissen. Jahr für Jahr sei die Musical-AG am Start und sorge mit Stücken wie „Tabaluga“, „Leben im All“, „Tuishi Pamoja“ und Ritter-Rost-Geschichten und den Pantoffelpiraten für Staunen. Staunen über stille Kinder, die mal eben ein Solo singen und solche, die über sich hinaus wüchsen, Spaß hätten und „zurecht stolz auf sich sind“.</p>
<p>Stolz zeigte sich auch das Team im Alter zwischen 15 und 16 Jahren von „Studio 93“ rund um ihren Leiter Yannik Pries, mit ihrem jüngsten Kameramann, dem 12-jährigen Diego und der 16-jährigen Regisseurin Miriam Lamers. Im ehemaligen Kino neben dem Köttinger Jugendzentrum betreibt Studio 93 seit zehn Jahren ein professionelles Fernsehstudio und bietet Musikern eine Bühne für den Internetstream. Wie so ein Streaming-Konzertabend hinter den Kulissen abläuft, präsentierte das Team in einer selbst produzierten Doku auf der Leinwand. In einem Zusammenschnitt von Videos gab es Glückwünsche von berühmten Künstlern, die schon bei ihnen aufgetreten waren. Es waren bekannte Namen wie der Kabarettist Jürgen B. Hausmann, Felix Janosa – der Erfinder von Ritter Rost – die Rocksängerin Anne Haigis und viele andere.</p>
<p>Bei Klaus Kuck bedankte sich Hermann Lehmacher-Höltge im Namen der Interessengemeinschaft. Klaus Kuck sei einer, der mit seinem Einsatz in der 2018 in seinem Haus eröffneten Galerie „Kuck mal“ mit „Menschlichkeit, Beharrlichkeit und Wärme“ das kulturelle Leben in Erftstadt nicht nur mit seinen Fotos bereichere. In „Kuck mal“ bringe er viele Fotografen zu Ausstellungen etwa zu Umweltthemen zusammen, oder auch die Fotografen aus den Partnerstädten Erftstadts. Sein Engagement sei vielfältig. So leite er die Bildbesprechungen bei den Fotofreunden Erftstadt, sei Mitglied bei der Künstlergemeinschaft „Schau-Fenster“ geworden. Kuck zeigte eine Bilderschau eigener Projekte, wie sein letztes zum Thema „Beziehungen“, wo seine Bilder mit Texten von Nicole Trué in Dialog treten.</p>
<p>Moderator Max Laumann begrüßte an dem Abend ebenfalls den Förderverein des Stadtarchives und die Bernd Alois Zimmermann Gesellschaft, die kürzlich der„kult IG“ beigetreten seien und den Leiter der örtlichen Kreissparkasse Thorsten Neubauer als Förderer des Kulturpreises.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9516" src="https://szene93.de/inhalt/uploads/2025/11/2025_kulturpreis_ksta-300x162.jpg" alt="" width="300" height="162" srcset="https://szene93.de/inhalt/uploads/2025/11/2025_kulturpreis_ksta-300x162.jpg 300w, https://szene93.de/inhalt/uploads/2025/11/2025_kulturpreis_ksta.jpg 512w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Kinder der Musical AG traten als Piraten auf. (Foto: Tripp)</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Presse: The Lake And The Wolf</title>
		<link>https://szene93.de/2025/10/13/presse-the-lake-and-the-wolf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 16:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Keine Scheu vor großen Gefühlen  Von Hanna Styrie &#8211; 13. Oktober 2025 &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger Singer-Songwriter Ulf Ronnsiek fühlte sich im Wohnzimmer-Ambiente des vollbesetzten Studios...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="leading-8 sm:leading-10 text-2xl sm:text-3xl font-serif mb-2 sm:mb-0" data-v-24183d08="" data-v-c3e7cdba=""><span class="" data-v-c3e7cdba="">Keine Scheu vor großen Gefühlen </span></h2>
<p>Von Hanna Styrie &#8211; 13. Oktober 2025 &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger</p>
<div class="dm-article-content-width">
<p class="dm-article__intro" data-v-e2e66bc6="">Singer-Songwriter Ulf Ronnsiek fühlte sich im Wohnzimmer-Ambiente des vollbesetzten Studios 93 sichtlich wohl.</p>
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<p class="dm-paragraph my-8 dm-article-content-width" data-v-586984a4="">Ohne zu übertreiben, darf man wohl annehmen, dass dieser Mann besessen ist von seiner Musik. Liedermacher Ulf Ronnsiek, alias „The Lake and the Wolf“, hat zwischen 2011 und 2018 unter dem Pseudonym Joseph Myers rund 800 Konzerte absolviert. Nach einer familiär bedingten Auszeit steht der Vater von drei kleinen Kindern seit drei Jahren wieder auf der Bühne. Am Freitag war der Mann mit dem Bart und der Schlägerkappe zu Gast im Studio 93.</p>
<p class="dm-paragraph my-8 dm-article-content-width" data-v-586984a4="">Dem Künstlernamen nach könnte man auf ein Duo schließen, aber Ronnsiek tritt als Solist auf. „Wolf“ leitet sich von seinem Vornamen ab: „The Lake“ (der See) ist metaphorisch als „Fluss der Inspiration“ zu verstehen. Der Singer-Songwriter fühlte im Wohnzimmer-Ambiente des vollbesetzten Studios 93 sichtlich wohl und stellte von Anfang eine freundschaftlich-private Atmosphäre her. Locker vom Hocker erzählte er aus seinem Leben, als würde man sich schon lange kennen.</p>
<h3 class="dm-article__subheadline mb-2 my-8 dm-article-content-width">Songs sind autobiografisch geprägt</h3>
<p class="dm-paragraph my-8 dm-article-content-width" data-v-586984a4="">Sämtliche Songs sind autobiografisch geprägt, und so erzählte gleich der erste Titel von der Zeit, als er ständig auf Tour war und es ihm an den wechselnden Orten „mal gut, mal schlecht“ erging.</p>
<p class="dm-paragraph my-8 dm-article-content-width" data-v-586984a4="">Distanz zu den sehr persönlichen, oft auch ausgesprochen emotionalen Liedern, schafft die englische Sprache, in der er singt. Mit seinem bescheidenen, sympathischen Auftreten, vor allem aber mit seiner warmen Stimme, den eingängigen Melodien und dem virtuosen Gitarrenspiel hatte er die Zuhörerinnen und Zuhörer schnell für sich gewonnen. „The Lake and the Wolf“ hat keine Scheu vor großen Gefühlen und gibt viel von sich preis. In einem Song erinnert er sich an die verstorbenen Großeltern, mit denen er gerne noch einmal bei Kakao und Pflaumenkuchen zusammensitzen würde.</p>
<h3 class="dm-article__subheadline mb-2 my-8 dm-article-content-width">Liebeserklärung an die verständnisvolle Ehefrau</h3>
<p class="dm-paragraph my-8 dm-article-content-width" data-v-586984a4="">In einem anderen Lied geht es um die alten Freunde in seinem Heimatdorf, in dem er einst als Handball-Champion galt. Erinnerung, Liebe und Verlust sind Themen, die den 39-Jährigen bewegen und denen er in stimmungsvollen, oft ein wenig melancholischen Songs berührenden Ausdruck verleiht. Eine Liebeserklärung an die verständnisvolle Ehefrau, die zu Hause die Kinder hütet, ist der Titel „Home“, der mit besonders zärtlichen Klängen aufwartet. Überhaupt hat der Singer-Songwriter ein Faible für romantische Lieder, bei denen gelegentlich eine zweite, brandneue Gitarre zum Einsatz kam.</p>
<p data-v-586984a4="">Zwei Stunden lang ließ Ulf Ronnsiek das Publikum an seinem Leben teilhaben. Dann setzte er sich in seinen 25 Jahre alten Polo und brauste zurück ins heimische Osnabrück.</p>
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		<title>Presse: Gut gegen Nordwind</title>
		<link>https://szene93.de/2025/09/01/presse_nordwind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 14:35:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://szene93.de/?p=9372</guid>

					<description><![CDATA[Liblarer Kulturverein zeigt „Gut gegen Nordwind“ – Rebecca Bach und Philipp Wasmund stark in den Hauptrollen Szene 93 bringt Glattauer auf die Bühne VON JOACHIM...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liblarer Kulturverein zeigt „Gut gegen Nordwind“ – Rebecca Bach und Philipp Wasmund stark in den Hauptrollen</p>
<h3>Szene 93 bringt Glattauer auf die Bühne</h3>
<p>VON JOACHIM RÖHRIG &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 1.9.2025</p>
<p>Erftstadt-Liblar &#8211; Ursprünglich hatte das Theaterensemble des Kulturvereins Szene 93 nur eine kleine Lesung geplant, um dem Stammpublikum die Wartezeit bis zu den acht Shakespeare-Vorstellungen von „Der Widerspenstigen Zähmung“ im November ein wenig zu verkürzen. Herausgekommen ist dann doch eine mit viel Aufwand und Kreativität umgesetzte Bühnenfassung von Daniel Glattauers modernem Briefroman „Gut gegen Nordwind“, die die Premierengäste in der ausverkauften Kleinen Bühne in Liblar am Freitag zwei Stunden fesselte.</p>
<p>In seinem für Film und Bühne bearbeiteten Roman von 2006 erzählt der österreichische Erfolgsautor Glattauer die skurrile Liebesgeschichte von Leo Leitke und Emmi Rothner. Eine fehlgeleitete E-Mail bringt den unter einer gescheiterten Beziehung leidenden Computerfachmann und die mehr oder weniger glücklich verheiratete junge Mutter zufällig in der digitalen Welt zusammen. Zwischen den beiden Menschen entwickelt sich ein reger Maildialog. Über Wochen und Monate hinweg schreiben sich Leo und Emmi immer persönlicher und intimer werdende Nachrichten, ohne sich jemals real zu begegnen. Der Austausch zweier Sprachnachrichten bleibt der Gipfel des persönlichen Kontakts. Ein nach langem Zögern dann doch vereinbartes Treffen lassen die am Ende hoffnungslos ineinander Verliebten im letzten Moment unabhängig voneinander platzen: Sie haben einsehen müssen, dass ihre virtuelle Beziehung im wahren Leben zum Scheitern verurteilt wäre.</p>
<p>Das mit hintergründigem Humor und vielen Denkanstößen gefüllte Stück hat nur zwei Rollen. Doch die erfahrenen Szene-93-Mimen Rebecca Bach als Emmi und Philipp Wasmund als Leo laufen zu großer schauspielerischer Form auf: Das Publikum lebt und leidet von Anfang bis Ende mit.</p>
<h4><strong>Aus Lesung wird Theaterstück</strong></h4>
<p>„Am Anfang haben wir uns drei Wochen lang nur mit Glattauers Text über reale und virtuelle menschliche Beziehungen auseinandergesetzt“, erklärt Philipp Wasmund. Im Laufe der Proben seien immer neue Umsetzungsideen entstanden, so dass aus der zunächst angedachten szenischen Lesung letztlich ein Theaterstück geworden ist.</p>
<p>Mitspielerin Rebecca Bach konnte sich zunehmend für das Stück begeistern: „Obwohl sich die beiden Hauptfiguren nur E-Mails schreiben, hat man das Gefühl, mittendrin in ihren Gesprächen zu sein.“</p>
<p>Pfiffig gestaltet war auch das Bühnenbild, wobei es sich als gar nicht so leicht herausstellte, die beiden Arbeits- und Wohnzimmer, in denen Leo und Emmi miteinander kommunizieren, in den beengten Platzverhältnissen unterzubringen. Für zusätzliche Würze sorgten gekonnt eingesetzte Licht-, Musik- und Video-Elemente.</p>
<p>Auf der Kleinen Bühne, Poststraße 4, stehen noch vier Vorstellungen von „Gut gegen Nordwind“ auf dem Programm. Einige Restkarten gibt es noch online für Sonntag, 7. September, 18 Uhr sowie für Freitag, 12., und Samstag, 13. September jeweils 20 Uhr. www.szene93.de</p>
<p>Dialog über das Datennetz: Philipp Wasmund und Rebecca Bach in der Theateradaption von „Gut gegen Nordwind“.</p>
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		<title>Presse: Podiumsdiskussion Bürgermeisterwahl 2025</title>
		<link>https://szene93.de/2025/08/27/presse_wahlbm2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 19:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://szene93.de/?p=9359</guid>

					<description><![CDATA[Bürgermeisterin Carolin Weitzel und ihr Herausforderer Thommy Mewes haben an einer Diskussion im Studio 93 teilgenommen Kandidaten stellen sich den Fragen der Erftstädter VON KARL...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bürgermeisterin Carolin Weitzel und ihr Herausforderer Thommy Mewes haben an einer Diskussion im Studio 93 teilgenommen</p>
<h2>Kandidaten stellen sich den Fragen der Erftstädter</h2>
<p>VON KARL EIGENBRODT &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 26.8.2025</p>
<p>Erftstadt &#8211; Mehrere Kameraperspektiven, Licht und Ton auf professionellem Niveau in einem Fernsehstudio. Dazu zwei Gäste aus der Lokalpolitik. Doch ist man hier nicht etwa in Köln oder Hürth, sondern in Erftstadt-Köttingen. Das junge Fernsehteam vom Studio 93 hat hier eine Diskussion der Kandidaten für das Bürgermeisteramt Carolin Weitzel (CDU) und Thommy Mewes (Grüne) aufgezeichnet und live ins Internet gesendet.</p>
<p>Vorab hatten die Organisatoren vom ehrenamtlichen Verein Szene 93 dazu aufgerufen Fragen einzureichen. Diese haben dann den roten Faden des Gesprächs gebildet.</p>
<p>Viele Fragen gingen bei den Veranstaltern ein, die ein breites Themenspektrum abdeckten. In den fast zwei Stunden ging es dann zum Beispiel um die Kindergartenbeiträge oder den autofreien Markt in Lechenich, aber auch um den Umgang mit der AfD-Fraktion im Rat oder die Renaturierung der Erft und ein klimaneutrales Erftstadt. Zur Auflockerung startete die Runde mit persönlichen Fragen – etwa ob Mewes lieber Wein oder Bier trinkt oder Weitzel Kaffee dem Tee vorzieht.</p>
<p>In der Folge wurden die eingesendeten Fragen von Bürgerinnen oder Bürgern aus Erftstadt vorgestellt, die dann den Rahmen für die Diskussion setzten. So wollte zum Beispiel Tanja Maschkowski wissen, welche konkreten Maßnahmen es für ein klimaneutrales Erftstadt in absehbarer Zeit gibt.</p>
<p>Da sieht die Bürgermeisterin Carolin Weitzel die Stadt „auf einem sehr, sehr guten Weg“. „Wir haben ja ein Klimaschutzkonzept. Bis 2040 wollen wir klimaneutral sein“, sagt die CDU-Politikerin. Dieses Konzept lobt auch ihr Herausforderer von den Grünen ausdrücklich. „Ich möchte aber darauf hinweisen, dass das A und O nicht das Konzept, sondern die Umsetzung des Konzeptes ist.“, sagt Mewes. Mit der AfD im Rat wollen beide als Bürgermeisterin bzw. Bürgermeister professionell umgehen und sie wie die anderen Parteien behandeln. Mewes ist jedoch wichtig, dass er es persönlich als Mensch anders sieht und man diesen Unterschied zwischen Amt und privat machen muss. „Ein Umgang mit der AfD ist für mich de facto ausgeschlossen.“, sagt er. So eine Konkretisierung möchte Carolin Weitzel nicht machen.</p>
<p>Ein Thema, was der Bürgermeisterin in dem Gespräch gefehlt hat, war der Rettungs- und Feuerwehrdienst im Stadtraum. Dort hat sie noch viel vor. Ihrem Konkurrenten Mewes vermisste ein Gespräch darüber, wie man mehr bezahlbaren Wohnraum in Erftstadt schaffen kann.</p>
<p>Das Gespräch im Studio 93 hat den Zuschauerinnen und Zuschauern am Ende einen breiten Einblick in den Wahlkampf und die Vorhaben der beiden Kandidaten gegeben und gibt es sogar immer noch: Die Diskussion ist weiterhin bei YouTube sowie in der Mediathek von Studio 93 abrufbar. Etwa einen Tag später hat das Video bei Youtube schon knapp 2.000 Abrufe. Die jungen Fernsehmacher haben den Abend als den Auftakt zu neuen Veranstaltungen im Studio 93 gesehen und dürften mit dem Ergebnis zufrieden sein. Auch in der Kommentarspalte bei Youtube gibt es bereits Lob für die professionelle Veranstaltung.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/ektvPmgp4Fo?si=rwaNkpjbCnaoJb2c" consent-required="5104" consent-by="services" consent-id="8021" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/ektvPmgp4Fo?si=rwaNkpjbCnaoJb2c&amp;autoplay=1"></iframe></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Presse: Podiumsdiskussion 2025 im Studio 93</title>
		<link>https://szene93.de/2025/01/28/presse_podiumsdiskussion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2025 07:20:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://szene93.de/?p=8618</guid>

					<description><![CDATA[Bundestagskandidaten im Studio93 Von Michael Henke &#8211; Kölner stadt-Anzeiger vom 27.2.25 &#8220;Es ist Aufgabe der Wähler ihre Kandidaten zu kennen und nicht Aufgabe der Kandidaten...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/2mg97rXSZ2w?si=-3qzJLCZMSoBraWx" consent-required="5104" consent-by="services" consent-id="8021" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/2mg97rXSZ2w?si=-3qzJLCZMSoBraWx&amp;autoplay=1"></iframe></p>
<h3 class="content__headline-new content-padding ">Bundestagskandidaten im Studio93</h3>
<p>Von Michael Henke &#8211; Kölner stadt-Anzeiger vom 27.2.25</p>
<p>&#8220;Es ist Aufgabe der Wähler ihre Kandidaten zu kennen und nicht Aufgabe der Kandidaten sich erst vorzustellen.&#8221; So radikal forderte die österreichische Politrock-Gruppe Schmetterlinge 1976 in ihrer Proletenpassion einen mündigen Wähler.</p>
<p>Eine gute Gelegenheit, die Direktkandidaten des Wahlkreises Rhein-Erft-Kreis II (Erftstadt, Wesseling, Brühl, Kreis Euskirchen) kennenzulernen, bot die Podiumsdiskussion im Studio93 in Köttingen, die gleichzeitig live gestreamt wurde und weiterhin auf der Homepage aufzurufen ist. In dieser konnte man einen Eindruck von den Kandidaten gewinnen, der über das Parteiprogrammatische hinausgeht.</p>
<p>Sind es zum Beispiel nur Worthülsen, die jemand von sich gibt, oder liegt dem eine auf breiter fachlicher Basis getroffene Einschätzung zugrunde? Ist der Kandidat ein guter Zuhörer und geht entsprechend respektvoll mit seinen politischen Wettbewerbern um? Scheint er durchsetzungsstark zu sein? Eine nicht unwichtige Eigenschaft im politischen Betrieb? Letztlich münden solche Fragen in der entscheidenden: Möchte ich als Wähler von diesem Kandidaten im Bundestag repräsentiert werden?<br />
Erftstadt: Junges Redaktionsteam hat Veranstaltung gründlich vorbereitet</p>
<p>Ein junges Redaktionsteam, bestehend aus Robert Rosemann, David Neugebauer, Yannik Pries und dem Moderator des Abends, Pavlos Papapostolou, alle zwischen Anfang und Mitte 20, hatte die Veranstaltung gründlich vorbereitet. Gewünscht war von ihnen ein lebendiges Gespräch zwischen den Direktkandidaten, weshalb sie sich im Vorfeld entschieden hatten, die Gruppe mit vier von ihnen kleinzuhalten.</p>
<p>Geladen wurden Detlef Seif (CDU), Andrea Kanonenberg (SPD), Christian Schubert (Bündnis 90/Die Grünen) und Markus Herbrand (FDP), deren Parteien im Wahlkreis Rhein-Erft-Kreis II bei der vergangenen Bundestagswahl die meisten Stimmen bekommen hatten.</p>
<p>Einzig Rüdiger Lucassen von der AfD wurde trotz Erfüllung dieses Kriteriums nicht eingeladen. Das Redaktionsteam befürchtete von ihm rassistische und antidemokratische Aussagen sowie sachlich falsche Behauptungen, die sich in einer Live-Diskussion über einen Faktencheck nicht direkt korrigieren ließen, wie Papapostolou begründete. Lucassen wurde aber genauso wie Stefan Söhngen von der Linken ein Video-Interview angeboten, das die Podiumsdiskussion auf der Internetseite ergänzen soll.<br />
Schuldenbremse, Wirtschaft, grüne Transformation und Migration</p>
<p>Als wahlentscheidend hatte das Team vier Themen ausgemacht: Schuldenbremse, Wirtschaft, grüne Transformation und Migration. Jeder der vier Kandidaten hatte nur 30 Sekunden Zeit für ein Eingangsstatement und dann ging es direkt in die Diskussion der Themen, die Moderator Pavlos Papapostolou mit seinen Einstiegsfragen oft auf die Auswirkungen im Lokalen herunterbrach. Zum Beispiel, wo das Geld für ein neues Schwimmbad in Erftstadt herkommen könnte oder was die Chemieindustrie in Wesseling an politischer Unterstützung benötigt.</p>
<p>In der Diskussion zeigte sich, dass die vier Direktkandidaten in der Problembeschreibung oft gar nicht weit auseinanderliegen, aber in den Lösungsvorschlägen. Zum Beispiel in Bezug auf die Schuldenbremse: Man war sich einig darüber, dass umfassende Investitionen in die Infrastruktur notwendig sind, aber während Kanonenberg und Schubert für eine Reform der Schuldenbremse argumentierten, begründeten Seif und Herbrand, warum sie sie beibehalten wollen. Sie möchten die notwendigen Mittel durch eine andere Prioritätensetzung im Haushalt und politische Maßnahmen zum Ankurbeln der Wirtschaft gewinnen.</p>
<p>Stichwort Migration. Einig war man sich darin, dass wir in Deutschland Zuwanderung durch fehlende Fachkräfte brauchen, auch, dass nicht bleiben kann, wer sich nicht an die hiesigen Regeln hält oder keinen Schutzstatus zugesprochen bekommt. Aber wie das zu erreichen ist, darüber gingen die Meinungen auseinander.</p>
<p>Detlef Seif zum Beispiel befürwortete Asylverfahren in Drittstaaten und Grenzkontrollen, was zu deutlichem Murren unter den etwa 40 Zuschauern führte. Markus Herbrand forderte von der nächsten Regierung, sich für eine Reform des Dublin-Abkommens einzusetzen. Andrea Kanonenberg mahnte, dass derjenige, der zu uns kommt, weil er Schutz braucht, diesen auch weiterhin bekommen müsse. Außerdem forderte sie mehr Unterstützung für die Integration und Aufarbeitung oft traumatischer Fluchterfahrungen.</p>
<hr />
<div class="kicker">Podiumsdiskussion im Studio 93</div>
<h3>Kandidaten zur Bundestagswahl im Video</h3>
<p>Von Volker Düster &#8211; Erftstadt Anzeiger vom 28.1.25</p>
<p><b>Erftstadt (vd). Die bevorstehende Bundestagswahl hat der Verein Szene 93 zum Anlass genommen, eine Podiumsdiskussion für den Wahlkreis 91, zudem die Bereiche Rhein-Erft-Kreis II mit Brühl, Erftstadt und Wesseling sowie der Kreis Euskirchen gehören, zu veranstalten. </b></p>
<p>Zu Gast waren SPD-Kandidatin Andrea Kanonenberg sowie die Kandidaten Detlef Seif (CDU), Christian Schubert (Bündnis 90/Die Grünen) und Markus Herbrand (FDP). Das Besondere an dieser Podiumsdiskussion war, dass sie im „Studio 93“ &#8211; ein ehrenamtliches Projekt, bei dem vor allem junge Menschen diverse Formate wie Musikauftritte und Talkshows filmen &#8211; aufgezeichnet wurde und als Live­stream zu erleben war. Wer diesen Termin und die interessante Diskussionsrunde verpasst hat, kann die Kandidatin und die Kandidaten sowie ihre politischen Positionen dennoch kennenlernen, denn: Szene 93 stellt die Aufzeichnung aus dem Studio 93 bereit, „damit sich möglichst viele Menschen über die Kandidatin und die Kandidaten vor der Wahl informieren können“, erklärt der Moderator der Diskussionsrunde, Pavlos Papapostolou. Er fühlte dem Quartett zu Themen wie Schuldenbremse, Wirtschaft, grüne Transformation oder Migration auf den Zahn. Im Anschluss konnte das Publikum Fragen stellen.</p>
<hr />
<h3><strong>Veranstalter verzichten auf eine Einladung für die rechtsextreme Partei</strong><br />
<strong>Kandidaten der AfD fehlen auf Podien</strong></h3>
<p>Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.1.2025 &#8211; Von Jörn Tüffers</p>
<p>Erftstadt/Pulheim &#8211; In fünf Wochen ist Bundestagswahl. Vertreter von sieben Parteien bewerben sich in den beiden Wahlkreisen des Kreises um ein Mandat in Berlin. Organisationen, Schulen und Verbände werden die Kandidatinnen und Kandidaten in den kommenden Wochen zu politischen Inhalten befragen. Manche Veranstaltungen sind intern, andere öffentlich – so wie die Diskussion zu der das Studio 93 von Szene 93 nach Erftstadt einlädt. Auf dem Podium sitzen Detlef Seif (CDU), Andrea Kanonenberg (SPD), Christian Schubert (Grüne) und Markus Herbrand (FDP).</p>
<p>Vertreter von Linken, Bündnis Deutschland und AfD, die ebenfalls Direktkandidaten stellen, fehlen. Moderator Pavlos Papapostolou begründet dies damit, dass die Linke bei der letzten Bundestagswahl 2,6 Prozent der Stimmen im Wahlkreis 92 erreicht habe. Die Absplitterung mit dem BSW deute zudem daraufhin, „dass die Partei kein relevanteres Ergebnis erzielen wird“. Die fehlende Einladung an die AfD sei darin begründet, dass deren „öffentlicher Auftritt auch in jüngster Vergangenheit durch menschen- und demokratiefeindliche Äußerungen geprägt war.“ Das Format ermögliche es nicht, Aussagen eines AfD-Kandidaten einzuordnen, „ohne eine Störung des angestrebten Diskurses zu verhindern“.</p>
<p>Auch die Oberstufe des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und ihre Lehrer in Pulheim haben eine „Podiumsdiskussion mit den Kandidaten des Rhein-Erft-Kreis zur kommenden Bundestagswahl“ organisiert, wie es in einer Mitteilung einer Lehrerin heißt. Die Gymnasiasten belassen es bei einem beschränkten Kreis: Vertreten sind CDU, SPD, Grüne und FDP. Eine schriftliche Anfrage dieser Redaktion nach den Gründen, weshalb Kandidaten anderer Parteien nicht eingeladen worden sind oder aber möglicherweise aus Termingründen nicht auf dem Podium vertreten sind, blieb unbeantwortet.</p>
<p>Auf der Teilnehmerliste für eine Podiumsdiskussion der IHK Anfang Februar in Bergheim findet sich gleichwohl der Name des AfD-Kandidaten Jeremy Jason wieder. (jtü)</p>
<h3><strong>WOCHENKOMMENTAR</strong><br />
<strong>Der Umgang mit der AfD bleibt schwierig</strong></h3>
<p>Kann man eine Partei, die in den Umfragen stabil bei rund 20 Prozent der Stimmen liegt und möglicherweise als zweitstärkste Kraft aus der Bundestagswahl am 23. Februar hervorgeht, ignorieren? Sollte man sich nicht eher mit ihr auseinandersetzen, sie kritisch hinterfragen, sie mit ihren Positionen konfrontieren?</p>
<p>Vor Jahren hat die AfD das politische Parkett betreten, und immer noch ist der Kompass im richtigen Umgang mit der rechtsgerichteten Partei nicht justiert. Das zeigte sich wieder in dieser Woche, da die Redaktion angesichts des Wahltermins in fünf Wochen mehrere Einladungen zur Berichterstattung über Podiumsdiskussionen mit Bundestagskandidatinnen und -kandidaten erreichten.</p>
<p>Da will Szene 93 in Erftstadt – ein Forum für junge Kultur – beispielsweise Ende der übernächsten Woche mit Vertretern politischer Parteien ins Gespräch kommen. Auf dem Podium sitzen Kandidatinnen und Kandidaten von CDU, SPD, FDP und Grünen. Der Bewerber der AfD dagegen nicht, auch ein Vertreter der Linken fehlt.</p>
<p>Schon in der kommenden Woche macht das Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim Politikunterricht der anderen, und zwar anschaulichen Art. Auch dort finden sich die Namen der Parteien, die die politische Landschaft bis zur Wiedervereinigung unter sich aufteilen durften – wenn auch noch mit anderen Anteilen als heute: CDU, SPD, FDP und Grüne.</p>
<p>Doch hat sich durch die Absplitterung eines Teils der SPD und die Gründung der WASG, die später in der Linkspartei aufging, und Jahre später die zunächst „nur“ europafeindlichen AfD das Spektrum erweitert. Und erst im Jahr 2024 ist durch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) eine weitere Kraft hinzugekommen. In deren Fall kann man als Veranstalter einer Diskussionsrunde zur Bundestagswahl am ehesten argumentieren, dass nur Vertreter von Parteien auf der Einladungsliste stehen, die bereits in den Bundestag gewählt worden sind und dass man Grenzen ziehen muss – schließlich werden noch deutlich mehr Parteien auf dem Stimmzettel stehen als die Genannten.</p>
<p>Nun ist es ja so, dass es jedem freisteht, wen er wozu einlädt. Wobei der Ansatz ja schon ein anderer ist, als wenn man sich Gedanken über die Gästeliste für den runden Geburtstag oder die Kommunionsfeier seines Kindes macht. Denn da setzt man sich selbstredend ausschließlich mit solchen Menschen an einen Tisch, die einem nahestehen und deren Ansichten man – im günstigsten Fall – teilt.</p>
<p>Wer zu einer politischen Veranstaltung einlädt, muss aber ein anderes Ziel verfolgen: in sehr kurzer Zeit den Anwesenden ein Bild über die Positionen der relevanten Parteien zu vermitteln und deren Vertretern ein Forum zu bieten, ihre politischen Ziele vorzustellen – und natürlich diese kritisch zu hinterfragen oder auch in Konfrontation zu gehen. Was durchaus unangenehm sein kann.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Presse: Honigmond</title>
		<link>https://szene93.de/2025/01/14/presse_honigmond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 20:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://szene93.de/?p=8621</guid>

					<description><![CDATA[Die drei Darstellerinnen machen den Theaterabend zu einem besonderen Erlebnis Szene 93 entstaubt den „Honigmond“ VON MICHAEL HENKE &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 14.1.25 Erftstadt &#8211;...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die drei Darstellerinnen machen den Theaterabend zu einem besonderen Erlebnis</p>
<h3>Szene 93 entstaubt den „Honigmond“</h3>
<p>VON MICHAEL HENKE &#8211; Kölner Stadt-Anzeiger vom 14.1.25</p>
<p>Erftstadt &#8211; „Honigmond“ heißt die aktuell laufende Theaterproduktion von Szene 93. Es handelt sich um eine Boulevard-Komödie von Gabriel Barylli aus den 1990er-Jahren. Das Stück spielt in einer Frauen-WG, in der die frisch geschiedene Christina (Ann-Kristin Franken) und die frisch verlobte und weitere männliche Kontakte pflegende Linda (Lydia Rondorf) gerade zusammengezogen sind. Bald darauf zieht Barbara (Jessica Specovius) mit ein. Sie, deren Ehe von Christina als „Leuchtturm“ glorifiziert worden ist, hat sich von ihrem Mann, der sie betrügt, frisch getrennt.</p>
<p>Das Hauptthema der drei Frauen sind Männer, wie diese in ihren Perspektiven sind und wie man daher am besten mit ihnen umgeht. Sie schwanken dabei zwischen dem Wunsch, sich aus ihrer Selbstdefinition als Teil eines Paares zu befreien und ihrer Sehnsucht nach liebevollen, intakten, romantischen Liebesbeziehungen. Männerrollen gibt es in dem Stück nicht, sie kommen lediglich als die Frauen umwerbende Stimmen auf dem Anrufbeantworter vor.</p>
<p>Die Figuren im Stück sind – typisch für Boulevardkomödien – stark typisiert und überzeichnet. Damit sie nicht zum Klischee gerinnen, kommt es für die Schauspielerinnen darauf an, ihnen Leben einzuhauchen, damit das Publikum nicht nur über sie lachen kann – auch im Wiedererkennen über sich selbst –, sondern auch mit ihnen mitfühlt.</p>
<p>Und das gelingt Ann-Kristin Franken, Lydia Rondorf und Jessica Specovius großartig. Sie changieren in ihren Darbietungen gestisch, mimisch und durch ihre Stimmmodulation zwischen der komödiantischen Übertreibung und der Darstellung der darunter liegenden tiefen Gefühle.</p>
<p>Das bringt die Zuschauerinnen und Zuschauer zum Lachen, ermöglicht ihnen aber zugleich, Mitgefühl mit den Figuren zu haben. Außerdem stimmt die Chemie zwischen den drei Schauspielerinnen, was sich nicht nur positiv auf das Zusammenspiel auswirkt. Es überträgt sich auch der Spaß aufs Publikum, den die drei offenbar schauspielernd miteinander haben.</p>
<p>Das war für Regisseur Volker Schumann – der einzige Mann in dieser Produktion (Regieassistenz: Michaela Rondorf, Garderobiere: Sandra Sidar) – auch der Ausgangspunkt: „Ich wollte gerne mit diesen drei Frauen eine Inszenierung machen, weil sie eine unglaubliche Dynamik untereinander haben.“ Diese zur Geltung zu bringen, dafür habe er nach einem Stück gesucht und mit „Honigmond“ gefunden. Da stört es auch nicht, dass das vom Team leicht aktualisierte Stück aus den 1990er-Jahren an manchen Stellen etwas angestaubt wirkt. Die Inhalte seien weiterhin aktuell, findet Schumann.</p>
<p>Noch vier Mal, am 18., 19., 25. und am 26 Januar, wird „Honigmond“ aufgeführt: Poststraße 4 in Erftstadt. Zuletzt waren noch Restkarten verfügbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Presse: Die Zauberflöte</title>
		<link>https://szene93.de/2024/11/20/presse_zauberfloete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Szene 93]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 20:26:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://szene93.de/?p=8484</guid>

					<description><![CDATA[Theater Szene 93 bringt mit dem Orchester Gut Klang Mozarts Oper auf die Bühne Die „Zauberflöte“ als Roadmovie Von Oliver Tripp. Kölner Stadt-Anzeiger vom 20.11.2024...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Theater Szene 93 bringt mit dem Orchester Gut Klang Mozarts Oper auf die Bühne</p>
<h3>Die „Zauberflöte“ als Roadmovie</h3>
<p>Von Oliver Tripp. Kölner Stadt-Anzeiger vom 20.11.2024</p>
<p>Erftstadt-Liblar &#8211; Die Prinzessin Pamina ist vom bösen Monostatos entführt worden, und Tamino ist mit Papageno und drei Knaben auf dem Weg, um sie zu retten. Dabei stemmen sie sich pfeifendem Sturmwind entgegen, und im Sumpf versinken ihre Schritte mit saugenden und schlürfenden Lauten. Es sind rund 25 Flötistinnen und Flötisten des Gymnicher Orchesters Gut Klang, die die Schauspieler der Szene 93 auf dem gefahrvollen Weg lautmalerisch unterstützen. Sie sorgen für erstaunliche Klangeffekte auf den Flöten, streuen auch mal einen Trauermarsch von Chopin ein, und Freddi Mausbach an der Kesselpauke treibt den Auftritt von Sandra Bart als „Königin der Finsternis“ mit einem Donnerschlag auf die Spitze. Und natürlich spielt Gut Klang die Orchesterstücke aus Mozarts „Zauberflöte“, arrangiert eben für Flöten. Da erklingen die Ouvertüre und die bekannten Arien.</p>
<p>Obwohl Dirigent Jan Schillings für die erste Zusammenarbeit mit dem Theater der Szene 93 schon auf den Einsatz des viele Mitglieder starken Schlagwerkes verzichtet hat – „Mozart kannte noch keine Rhythmusabteilung“ – ist der gemütliche Szene 93-Probenraum in der alten Liblarer Feuerwehrleitstelle für die erste Durchlaufprobe einfach zu klein geworden. Mehr als 20 Musikanten, Keyboard und drei stattliche Kesselpauken brauchen eben Platz. An diesem Sonntag hatten sich die Schauspieler und Musiker in der Aula des Ville-Gymnasiums getroffen. Aufführen wollen sie das Kooperationsprojekt am ersten Adventswochenende aber in der Aula der Gottfried-Kinkel-Realschule vor etwa 200 Gästen. Dort haben sie auch schon ihre Bühnenbilder hingebracht, Wald, Schloss und Prüfungstempel.</p>
<p>Mozarts „Zauberflöte“ einmal anders soll das Publikum dann erleben. Der Vorsitzende des Flötenorchesters Rene Begic hatte dem Szene 93-Vorstandsmitglied Philipp Wasmund die Zusammenarbeit angeboten und gleich das Stück vorgeschlagen. Basierend auf der Oper hat die Autorin Barbara Seelinger ein wahres Schelmenstück geschrieben. Sie zeigt die Zauberflöte als abenteuerliches Roadmovie, als Soap-Opera und Slapstick-Komödie. Die Figuren sind reichlich überzeichnet und ähneln vielleicht gerade darum heutigen „Helden“, „ein Zauberspiel“ heißt es im Textbuch.</p>
<p>Damit das Zauberspiel gelingt, hat die Schauspieltruppe in den vergangenen Monaten schon hart gearbeitet, die Szenen sind im Detail einstudiert und der Text sitzt. „Heute geht es um den Ablauf, um Auf- und Abgänge, das Spielen im Kostüm und Feinheiten“, schilderte Regisseurin Jutta Zilles. Die Zusammenarbeit mit den Flöten sei spannend, der Generationenunterschied im Ensemble eine Herausforderung. Die zwölfjährige Goda Bart sei die Jüngste, andere hätten die 60 schon überschritten. Und: „Es wird nicht gesungen. Das wollen wir unserem Publikum nicht zumuten“, sagte Jutta Zilles schmunzelnd.</p>
<p>Mit Uta Rucks-Habeck leitet Zilles das Spiel an. Rucks-Habeck schlüpft außerdem noch in die Rolle des hungrigen Ungeheuers, das im Original nur eine Schlange ist.</p>
<p>In der Hauptrolle des Tamino steht Michael Randel zum ersten Mal auf der Bühne an der Seite der schauspielerfahrenen Rebecca Bach als Pamina. Wegen seiner Frau Pia stehe er auf der Bühne, erzählt Randel, sie habe sich den Wunsch, einmal Theater zu spielen, erfüllen wollen. Jetzt sei sie leider ausgefallen und er „kleben“ geblieben „in einer tollen Gruppe mit toller Regie“. Allerdings wachse „die Nervosität“ je näher die Premiere rücke.</p>
<p>Die Aufführungen finden am Samstag, 30. November, 19 Uhr, und am Adventssonntag, 1. Dezember, 15 Uhr in der Aula der Gottfried-Kinkel-Realschule statt. Karten gibt es über die Homepage des Vereins. www.szene93.de</p>
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