Autorenwerkstatt - Presse

Hier gibt es Presseartikel rund um die Autorenwerkstatt

 

Presse: Was bisher geschah - Buch 2014

Kriegsvisionen und Liebesglück

Autorenwerkstatt legt dritten Sammelband mit Kurzgeschichten vor

Von Bernd Rosenbaum, Rhein Erft Rundschau vom 21. Juni 2014

ERFTSTADT. Für acht der neun Mitglieder der Autorenwerkstatt war es eine Premiere, im Kleinen Theater in Liblar vor Publikum zu stehen und die eigenen Texte vorzutragen. Lediglich Philipp Wasmund vom Vorstand des Jugendkulturvereins Szene 93 hatte bereits Bühnenerfahrung, entsprechend übernahm er die Moderation bei der Vorstellung des bereits dritten Sammelbandes, den der Verein jetzt herausgegeben hat. Unter dem Titel „Was bisher geschah“ vereint das 64 Seiten starke Heft, das in einer Auflage von 250 Exemplaren erschienen ist, insgesamt 20 Kurzgeschichten und Gedichte.

Presse: Neustart Autorenwerkstatt

Kreative Köpfe gesucht
 
 
Kölner Stadt-Anzeiger vom 29.1.2013
 
Wer sich fürs Schreiben interessiert, ist bei der „Szene 93“ genau richtig. Der Erftstädter Verein sucht nach neuen jungen Autoren, die gemeinsam schreiben, vorlesen und über die eigene Texte diskutieren wollen.

Erftstadt. Gemeinsam schreiben, vorlesen, kreativ sein, ausprobieren und über eigene Texte diskutieren steht regelmäßig auf dem Programm des Vereins „Szene 93“ in Erftstadt. Ab dem 3. Februar, 14 Uhr, geht es weiter für die Nachwuchsautoren der Autorenwerkstatt des Vereins. Schon seit längerer Zeit treffen sich junge Autoren regelmäßig in den Räumen des Vereins zur Förderung kultureller Jugendarbeit an der Poststraße in Liblar, wo sie einander Auszüge aus ihren eigenen Romanen, Kurzgeschichten oder Gedichten vortragen. Dabei möchten sie sich verbessern und gemeinsam Projekte angehen. Bislang haben die jungen Autoren mehrere Lesungen, Hörspiele und zwei Sammelbände veröffentlicht. Viele der Szene-93-Nachwuchsautoren sind nun zum Studieren weggezogen, und der Verein sucht motivierte neue Kräfte. „Ein guter Moment, für alle die sich fürs Schreiben interessieren, jetzt neu einzusteigen“, versprechen die Organisatoren. Der erste Termin für den Neustart der Autorenwerkstatt ist am Sonntag, 3. Februar, 14 Uhr, in der Kleinen Bühne, Poststraße 4, in Liblar. Einfach vorbeikommen lautet das Motto. (hc)

Presse: Buch und Hörspiel 2012

Autoren legen zweiten Sammelband vor

Von Hanna Styrie, Rundschau vom 14.02.12,

Presse: Künstlerabend mit Szene 93 Autorin

Künstlerabend

Kölsche Klänge und bunte Karten

Von Maike Hagedorn, Kölner Stadt-Anzeiger vom 20.05.11

Drei Erftstädter präsentierten ihr Kunst im "Kulturhaus Erftstadt" im Stadthaus Lechenich. Das Motto: Drei Erftstädter Künstler aus drei verschiedenen Kunst-Genres zeigen ihre Arbeiten. Diesmal gab es Wort, Ton und Bild.

Erftstadt-Lechenich - Etwas irritiert versuchen die Zuschauer die Herkunft der warmen Gesangsstimme zu lokalisieren – und werden schließlich im Publikum selber fündig. Sichtlich amüsiert über den gelungenen Überraschungseffekt und die verdutzten Gesichter singt der 23-jährige Fabian Schmelcher voller Inbrunst den Themen-Song zum Musical „Ich han minge Baum am Rhing jepflanz“. Begleitet wird er lediglich von den dumpfen Klängen der Stereo-Anlage. Angesichts des beeindruckenden Auftritts des jungen Sängers gerät jedoch die eigentliche Hauptperson etwas in Vergessenheit: Fränk Hechler, Produzent und Schöpfer des Musicals aus Erfstadt-Friesheim, bedient diesmal nur die Stereoanlage für die Hintergrundbeschallung.

Auch wenn lediglich der Themen-Song des Musicals präsentiert wird, ist es so etwas wie eine Premiere, denn das kölsche Musical wird erst im Oktober in Friesheim uraufgeführt. Bei den Künstlerabenden des „Kulturhaus Erftstadt“ im Stadthaus Lechenich lautet die Devise: drei Künstler, aus drei verschiedenen Erftstädter Ortschaften, mit drei verschiedenen Kunst-Genres. Auf diese Weise kommen an diesem Abend auch Maler Horst Brienen aus Lechenich und die Schriftstellerin Maria Bruske aus Niederberg zum Zug – jeder auf seine ganz eigene Weise. So hat der Künstler und Maler Horst Brienen (74) die neueste Reihe seiner so genannten Eifelpost ausgestellt. Mehr als 100 von ihm bemalte Postkarten gehören zu der Serie. Auf den Karten finden sich hauptsächlich skurrile und surreale Motive – bunte Dreiecke, verworrene Wollknäuel, menschenähnliche Figuren in merkwürdigen Szenen – gemalt sind sie unter anderem mit Farbstiften, Kreide und Pastellkreide. „Eifelpost“ nennt Brienen sie, weil er früher einen Brieffreund hatte, mit dem er sich regelmäßig bemalte Postkarten schickte.

Etwas schüchtern liest Schriftstellerin Maria Bruske einen Ausschnitt ihrer Geschichte „Vakuum“ vor – ein Text,der voll von Detailbeschreibungen, Nachdenklichkeit und Trostlosigkeit ist – und trifft damit auf ziemlich abwehrende Publikumsreaktionen. „Ist die Geschichte fiktiv oder beruht sie auf eigenen Erlebnissen?“, fragt Veranstalter Cornelius Bormann. „Teils, teils“, lautet die Antwort der 23-jährigen, die hauptberuflich Krankenschwester ist, und steigert die Betroffenheit des Publikums umso mehr. Den Inhalt der Geschichte zusammenzufassen fällt der jungen Autorin selbst schwer: „Es geht mehr um die Beschreibung eines Gefühls als um eine bestimmte Handlung.“

Presse: Gefühlt Gedacht Gesagt

Denken und Fühlen in Worte gefasst

Erftstadt-Liblar - Pauschale Urteile sollte niemand fällen. Die Jugend will nur Spaß haben, konsumieren und feiern? Das stimmt nicht. Jedenfalls trifft es nicht auf die zwölf jungen Menschen zu, die sich dem Publikum in der „Kleinen Bühne“ in Liblar stellen. Die haben die vergangenen Monate auch damit zugebracht, ihren Sinn für Sprache zu verfeinern. Sie haben geschrieben, nachgedacht. Und sie haben ihr Innerstes durchforstet und ihre Gedanken und Gefühle zu Papier gebracht.

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